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Zumtobel-Geschäftsbericht 2012/13: künstlerisch gestaltet vom britischen Architekten David Chipperfield

01.08.2013

Zum 22. Mal wird der Geschäftsbericht der Zumtobel Gruppe künstlerisch in Szene gesetzt. Das Fenster ist zentrales Thema des diesjährigen Berichts, der im Rahmen der Hauptversammlung der Zumtobel AG kürzlich präsentiert wurde.

David Chipperfield hat sich für dieses Konzept entschieden, weil das Fenster für ihn ein wesentliches architektonisches Gestaltungselement darstellt. Es schafft die Verbindung zwischen Licht, Raum und dem Menschen. „Fenster ziehen uns nahezu magisch an, weil wir durch sie das Geschenk des Tageslichts erleben. Wie die Tür ist auch das Fenster auf uns zugeschnitten und wird so zum Bindeglied zwischen dem Menschen, dem Gebäude und der Außenwelt – oder kann zumindest dazu werden. Die Bilder, die wir ausgewählt haben, zeigen diese besondere Beziehung zwischen Mensch und Architektur“, schreibt David Chipperfield in seinem Vorwort zum Bericht.

Der Geschäftsbericht teilt sich in zwei Bücher auf, die mit einem Schuber zusammengehalten werden. Beide Bücher, jeweils mit Hardcover in einem klassischen Kunstbuchformat (17,5x24,5), sind mit einem grob strukturierten Leinenstoff überzogen - der im Falle des Unternehmensteils wie ein Vorhang wirkt und im Falle des Kunstbuchs durch einen fensterartigen Ausschnitt aufgebrochen wird – ein Spiel der Grafiker von John Morgan studio mit Struktur, Transparenz und dem zentralen Gestaltungsmotiv des Fensters.

Mit einigen deutschen und englischen Gedichten stimmt David Chipperfield den Leser auf das Thema des Fensters und seine Wirkung auf den Menschen ein. Kernstück des Kunstbuches ist eine Reihung von 100 Motiven aus der Kunst- und Architekturgeschichte verschiedenster Epochen. Jedes der Kunstwerke zeigt eine Facette des Fensters als Element von Kunst- und Architekturgeschichte, in der Wechselwirkung mit dem Künstler, Bewohner und Betrachter. Abgerundet wird der Bericht mit einem Essay von Rik Nys für David Chipperfield Architects, in dem das Fenster anhand einiger ausgewählter Beispiele als Gestaltungselement in Kunstgeschichte und Architektur beschrieben wird.

Der Unternehmensteil beinhaltet Auszüge aus dem Konzernlagebericht und dem Konzernabschluss 2012/13 der Zumtobel Gruppe, einen Einblick in die Aktivitäten der Marken Zumtobel, Tridonic und Thorn im Berichtsjahr sowie einen Essay über die Möglichkeiten der künstlichen Beleuchtung „Jenseits des Fensters“.

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