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Zu sparsam gibt’s nicht: Neue Energie-Klasse für Haushaltsgeräte nach obenhin offen

17.02.2009

Im März sollen die Mitgliedsstaaten den Vorschlag der Kommission annehmen. Ob's dafür auch die nötige Mehrheit gibt, weiß niemand.

Geht's nach der Europäische Kommission, ist A2 nicht nur die Südautobahn, sondern auch die mögliche Energieklasse eines Wäschetrockners. Die Behörde will nämlich das altbekannte Energieetikett von Haushaltsgeräten abschaffen. Grund dafür sind die immer sparsameren Geräte, von denen inzwischen fast alle die Bestnote A erhalten, besagt ein Arbeitspapier der Kommission. Eine zusätzliche Kennzahl soll diesem Problem nun Abhilfe verschaffen. Je höher diese Zahl ist, desto niedriger ist der Stromverbrauch. Das heißt: Ein Kühlgerät A3 verbraucht weniger Strom als eines mit der Kennzeichnung A2. Die Klassen von B bis G bleiben zwar weiter bestehen, allerdings wird es aufgrund der technischen Entwicklung über kurz oder lang nur noch die unterschiedlichen A-Klasse geben. Dieses neue Bezeichnungs-System würde der vom CECED zuletzt befürchteten Gefährdung tausender Jobs durch eine "Neubuchstabierung" vorbeugen. Ein Gesicht habe das neue Energie-Label noch nicht. Erst in den nächsten Wochen werde ein offizielles Design vorgestellt, heißt es seitens der EU-Kommission nach Anfrage von Elektrojournal Online.

Die Europäische Kommission will das Energieetikett auf Fernseher, Kühlhäuser und Wärmefenster ausweiten. Die Idee ist denkbar einfach: Die effizientesten Geräte erhalten das Etikett A, diejenigen mit dem höchsten Stromverbrauch ein G. Eine Anpassung an den technischen Fortschritt ist nicht vorgesehen. Allerdings gibt's schon heute in einigen Sparten kaum noch Geräte die schlechter als B sind. >>>

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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