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WKÖ-Kammerumlagen steigen leicht: Sondereffekte belasten

28.11.2013

Die Wirtschaftskammer rechnet für das kommende Jahr mit geringfügig steigenden Pflichtmitgliedschaftsbeiträgen. Der Voranschlag für 2014 geht von sogenannten Kammerumlagen in Höhe von 194 Mio. Euro aus, 2013 waren es nach Hochrechnungen 191 Mio., so WKÖ-Vize Richard Schenz. Wegen Sondereffekten muss die Kammer jedoch Rücklagen in Höhe von 1,9 Mio. Euro auflösen, um ein ausgeglichenes Ergebnis zu erzielen.

"Das ist allerdings nicht dramatisch", sagte Schenz von der Liste Industrie am Mittwoch in Wien, einen Tag vor der halbjährlichen Zusammenkunft des Wirtschaftsparlaments. Grund sind höhere Kosten, die die Kammer zu tragen hat, etwa für IT, die Sanierung ihrer 30 Jahre alten Garagen oder Öffentlichkeitsarbeit in den Bereichen Industrie und Handel. "Ohne die Einmaleffekte würde das Ergebnis der Wirtschaftskammer 0,2 Mio. Euro betragen", so Schenz.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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