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Die Zahlen für den österreichischen Elektrohandel sehen für heuer gut aus.

WKO: Elektrohandel hat beim Umsatz die 5 Mrd. Euro-Marke im Blick

12.09.2016

Die WKO prognostiziert Umsatzsteigerungen für die gesamte Elektrobranche – lediglich bei den Fotogeräten geht das Geschäft zurück.

Anlässlich der bevorstehenden Fachmesse Aelvis in Salzburg (15.-17.9) äußert sich das Bundesgremium des Elektro – und Einrichtungsfachhandels der WKO durchaus optimistisch für die Umsatzzahlen des laufenden Jahres. So rechnet man bei der WKO für das Gesamtjahr mit einem deutlichen Umsatzplus, für Ende des Jahres wird die 5 Mrd. Euro-Marke ins Visier genommen. Das größte prozentuale Plus kommt dabei von den kleinen Haushaltsgeräten und Produkten für die Körperpflege, die um geschätzte 10 Prozent zulegen werden und damit etwa 500 Mio. Euro Umsatz bringen. In absoluten Zahlen sind IT- und Office-Geräte wie PC, Tablets oder Netzwerktechnik mit 1,3 Mrd. Euro die größten Umsatzbringer, was ein prognostiziertes Plus von 7 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Knapp dahinter mit 1,2 Mio. Euro liegt die Telekommunikation, die damit 9 Prozent Zuwachs verbuchen kann. Vor allem die Umstellung auf LTE und die forcierten Werbemaßnahmen der Netzbetreiber tragen dazu bei. Gefragt sind vor allem hochpreisige Smartphones. Damit werden aber vor allem auch Einsteigerkameras für die Kunden immer unattraktiver. Die Folge: ein Minus von 10 Prozent bei den Fotogeräten bei einem Gesamtvolumen von nun 150 Mio. Euro.  Weiße Ware wird mit voraussichtlich mit 920 Mio. Euro ebenfalls einen großen Anteil am Gesamtumsatz haben, die Steigerung soll aber nur bei 3 Prozent liegen. Die Heimelektronik mit dem Umsatzbringer TV-Geräte wird sich bei etwa 770 Mio. Euro einpendeln, was ein Plus von 4 Prozent bedeutet. Dieses Plus geht vor allem auf das Konto der EM.

Der stationäre Elektro-Handel konnte sich mit 80 Prozent Marktanteil  gegenüber den ausländischen Versendern behaupten. Insbesondere Haushaltsgerät und TV-Geräten werden dabei laut WKO fast ausschließlich im Fachhandel nachgefragt. In diesem Zusammenhang bekräftigt die WKO ihre Forderung, dass aus Gründen der Fairness, ausländische Unternehmen denselben Abgaben und Steuern unterliegen müssten, wie einheimische Betriebe.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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