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WK Wien: Forderung Fortsetzung Handwerkerbonus

04.04.2017

Die Regierung lässt das Förderinstrument des Handwerkerbonus auslaufen – Gewerbe und Handwerk fordern aber eine Fortsetzung, vielmehr einen Ausbau.

Maria Smodics-Neumann, Obfrau der Sparte Gewerbe und Handwerk der Wirtschaftskammer Wien: „Der Handwerkerbonus hilft, die Beschäftigung in den Betrieben zu halten.“

63.000 Anträge zum Handwerkerbonus mit einer durchschnittlichen Fördersumme von 400 Euro seit Jahresbeginn sprechen eine deutliche Sprache: 124 Millionen Euro Investitionen wurden dadurch ausgelöst. Das generiert eine Wertschöpfung von 210 Millionen Euro.

Maria Smodics-Neumann, Obfrau der Sparte Gewerbe und Handwerk der Wirtschaftskammer Wien, sagt: „Die aktuellen Zahlen zeigen, dass der Handwerkerbonus sehr gut angenommen und das verbleibende Budget von 13 Millionen Euro für 2017 bereits vor Geltungsende aufgebraucht sein wird.“

Wien liegt mit 4.000 Anträgen noch hinter Niederösterreich, Oberösterreich, Steiermark und Kärnten. Es gilt das Prinzip First-come-first-serve.

Die Ankündigung der Regierung, den Handwerkerbonus bei guter Konjunkturlage auslaufen zu lassen, müsse aus Sicht der tausenden Handwerksbetriebe und Konsumenten überdacht werden, heißt es in einer Presseaussendung der Wirtschaftskammer Wien. Der Handwerkerbonus soll eine gemeinsame Erfolgsgeschichte für Konsumenten, Handwerker und Staat bleiben.

Smodics-Neumann konkretisiert ihre Forderungen für das Gewerbe und Handwerk: „Die unlimitierte Fortsetzung, ein deutlich erhöhtes Volumen, die Erweiterung des Anwendungsbereiches auf Neuerrichtungen sowie auf zusätzliche Gewerbe, wie Gärtner und Metalltechniker im Bereich Außenanlagen von Häusern und Garagen, sind die logischen Schritte zum Ausbau des Förderinstruments.“

Als deutliches Signal gegen Pfusch und als wichtige konjunkturpolitische Maßnahme für Klein- und Mittelbetriebe wurde der Handwerkerbonus 2014 auf Forderung der Wirtschaftskammer eingeführt.

Gerade im Gewerbe und Handwerk, wo die Konjunkturzahlen nicht das Niveau der Gesamtwirtschaft erreichen, ist die Förderung von Handwerkerleistungen zweckmäßig.

Smodics-Neumann resümiert: „Jeder einzelne Auftrag entscheidet, ob qualifizierte Mitarbeiter weiterbeschäftigt werden. Der Handwerkerbonus hilft, die Beschäftigung in den Betrieben zu halten.“

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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