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Wir sind Smartphone: das liebste Statussymbol der Österreicher

07.11.2012

Gute Nachricht für Telekom-Händler: Die rot-weiß-roten Konsumenten blättern mit jährlichen 100 Euro pro Haushalt für ihr Mobiltelefon um fast ein Drittel mehr hin, als noch vor zwei Jahren. Das besagt eine Studie von RegioPlan Consulting. Jeder dritte Österreicher hat ein Smartphone. Es ist unser liebstes Statussymbol.   

Weltweit betrachtet dürften 2011 erstmalig mehr Smartphones als Laptops verkauft worden sein, in Österreich soll 2011 rund jeder Dritte ein Smartphone gehabt haben. Das Smartphone boomt also, was bekanntlich die Einstiegsmodelle der Kompaktkameras besonders spüren. 

Ihre Gadgets lassen sich die österreichischen Kunden etwas kosten. Die Ausgaben für Mobiltelefone sind in den vergangenen zwei Jahren um satte 31 Prozent auf rund 100 Euro pro Haushalt im Jahr gestiegen. Dieser enorme Anstieg hängt mit der Einführung des iPhones 4 im Juni 2010 und des iPhones 5 im September 2012 zusammen. Aber nicht nur iPhones, sondern Smartphones allgemein erfahren einen regelrechten Boom. „Die technologischen Innovationen bringen unsere Haushaltsbudgets durcheinander“, sagt  RegioPlan-GF Hanna Bomba-Wilhelmi.

 
Österreich sparen wegen Statussymbolen weniger

Dabei waren wir dafür bekannt, einen beträchtlichen Anteil unseres Geldes auf die hohe Kante zu legen. Im Zuge der wirtschaftlichen Entwicklungen der letzten Jahre ging der Anteil des ersparten Geldes gemessen an den gesamten Konsumausgaben von 9 Prozent im Jahr 2010 auf 7,8 Prozent im Jahr 2011 zurück. 2012 stieg dieser Anteil wieder leicht auf 8 Prozent, liegt aber noch unter dem 2010er-Niveau. „Damit wir uns die Fixkosten und die Gadgets, die zu wichtigen Statussymbolen geworden sind, leisten können, sparen wir weniger“, meint Bomba-Wilhelmi.

 

Hi-Tech-Produkte waren immer schon Statussymbole und das, was früher der Computer war, wird nun von Smartphone, Tablets und Ähnlichem ersetzt. „Insbesondere ein Smartphone ist leicht herzeigbar und ist deshalb das viel beliebtere Statussymbol als der Computer.“ Insgesamt wuchsen 2012 die Kon-sumausgaben der privaten Haushalte um 2,7 Prozent  auf 44.570 Euro im Jahr an. In einem durchschnittlichen Haushalt in Österreich leben 2,3 Personen.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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