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„Wir Menschen sind faul!“ Auf der Suche nach Schönheit und Genuss

19.02.2014

„Was ist das Schöne überhaupt?“ Mit diesen Worten eröffnet Peter Daniel von der Möbelmanufaktur Stuben21 die Diskussionsveranstaltung in der Wiener Miele Galerie. Die vier Diskutanten begeben sich auf die Suche. Sie wollen „Die Kunst des guten Lebens – Genuss, Gesundheit und das Schöne“ finden. Das sei schließlich die Herausforderung in unserem Alltag. Und klar – in der Miele Galerie wird über die Ansprüche an Geräte gesprochen, über den Genuss von Lebensmitteln. Und über Sex.

Hausherr und Miele Geschäftsführer Martin Melzer begrüßt die Gäste. Genuss, Gesundheit und das Schöne. Die Kunst des guten Lebens interessiert. Praktisch alle Plätze sind besetzt. Auch ein Kamerateam des ORF ist dabei. Eine Diskussion darüber, „wie wir leben werden“, kündigt Melzer an.   

 

Die Diskutanten sitzen um den länglichen Holztisch. Mit ruhiger Stimme moderiert Peter Daniel. Unweigerlich erinnert er an den Club 2. Philosophisch nähert es sich dem „Guten Leben“, dem Genuss an und spielt den Ball weiter zu Ernährungswissenschaftlerin Hanna Rützler weiter. Der Mensch werde als Genießer geboren, sagt sie. „Zum Feinschmecker müssen wir aber erst werden.“ Bewusst essen, darum geht’s, den Mundraum zu nützen. Denn die Moderne fordert ihren Tribut. Jeder Zeit erreichbar, ständig vernetzt. Von Entschleunigung wird gesprochen. „Ich denke, der Genuss ist der Schlüssel zur Gesundheit.“

 

Gesundheit ist das Stichwort für Johannes Huber, Theologe und Facharzt für Geburtshilfe und Frauenheilkunde. „Das gute Leben entsteht durch den Genuss der Welt“, knüpft er bei Rützler an. Wobei Genuss alleine, das sei wiederum kontraproduktiv. Es geht um die Balance, auch mal auf etwas zu verzichten. Als Beispiel nennt Huber auch Sex. Dabei vergisst er nicht in seinen medizinischen Fundus zu greifen. Er erklärt etwa, was beim Orgasmus passiert, welche positiven Auswirkungen Sex auf das Herz-Kreislaufsystem hat. Im Gegenzug halte Sex aber auch gar nicht selten als „Kriegsschauplatz“ her, also als Machtspiel, was sich freilich auf Psyche und Gesundheit negativ auswirke.

 

Das „Gute Leben“ und die Produkte

 

Von einer anderen Seite will Andreas Enslin das „Gute Leben“ erklären. Er rollt das Thema von der Produktseite auf, was nicht weiter verwundert. Enslin ist Chefdesigner bei Miele. Die Verantwortung für ein gutes Leben beginne bei der Produktplanung. Die Ansprüche an ein Gerät verändern sich, bei immer kürzeren Innovationszyklen immer schneller. Klar. Beim Design gehe es um die Gestaltung der Beziehung zwischen Mensch und Produkt, längst nicht mehr um das Produkt selbst.

 

Der Mensch mit seinen Erwartungen, Fähigkeiten und Bedürfnissen stehe im Vordergrund. Genau hier liegt aber der Hund begraben. Der Mensch habe sich nämlich in den letzten 10.000 Jahren nicht besonders stark verändert, meint Enslin. Zwei Arme, zwei Augen, fünf Finger pro Hand. Es sind also Nuancen, auf die der Designer, der Produktplaner achten muss. Auf geänderte Gewohnheiten, etwa wie, wo, was und mit wem gegessen wird. Dafür braucht's Lösungen. „Menschen sind aber faul. Sie neigen zum bequemen Weg. Das ist im Design wirklich gefährlich“, so der Miele-Designer. Er rät daher Konsumenten, „genau darauf zu achten, was Sie kaufen“. Der moderne Mensch stehe nämlich nicht bei jedem Produkt das modern anmutet im Mittelpunkt.

 

Form und Farbe, Material und „Handwerkskönnen“ seien nicht loszulösen von der Kunst des guten Lebens. Es geht ums „Leben-Einkleiden“, wie‘s der österreichische Architekt und Hermann Holzknecht nennt. „Es geht immer noch um das Maß, um gute Proportionen, gutes Licht, harmonische Farben, hochwertige und echte Materialien sowie um gediegenes Handwerk. Auch wenn sich das gesellschaftliche Leben weitestgehend auf das Internet verlagert hat, brauchen wir immer noch reale Orte der Begegnung, um Gemeinschaft zu leben.“

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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