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Jetzt sind die Bezirke gefordert, soll das Gratis-WLAN-Netz in Wien ausgebaut werden.

Wiens Gratis-WLAN-Netz: Bezirke sind jetzt gefordert

11.08.2017

WLAN 400, das Projekt für gratis nutzbares, öffentliches WLAN, ist abgeschlossen – jetzt müssen die Bezirke in die Bresche springen.

Das Projekt WLAN 400 der Wiener Stadtverwaltung ist nunmehr abgeschlossen – gegenüber der futurezone.at schätzt der WLAN-Verantwortliche bei der zuständigen Magistratsabteilung 33, Harald Böck, dass ein flächendeckender Ausbau in Wien über 50 Millionen Euro kosten würde – „das stünde in keiner Relation zum Nutzen“, so Böck.

Im Rahmen des Projekts WLAN 400 wurden 400 – kostenlos nutzbare – WLAN-Hotspots in der Bundeshauptstadt errichtet – für weitere Gratis-Hotspots müssen freilich die Bezirke aufkommen.

Erste Pilotprojekte gab es am Rathausplatz und auf der Donauinsel – also beschloss die Stadt Wien in den Jahren 2015 und 2016 das Vorhaben WLAN 400: Ein Großteil der errichteten Hotspots nutzt die vorhandenen Datenleitungen von Ampeln – pro Hotspot hat die Gratis-WLAN-Einrichtung zwischen 2.500 und 5.000 Euro gekostet.

Böck erklärt in nämlichem futurezone-Artikel, dass die Entscheidung über den Hotspot-Standort „auf Basis der Standortattraktivität“ fiel.

Zu den Prinzipien von WLAN 400 sagt er: „Die Datenrate beträgt maximal fünf Mbit pro Sekunde, eine Sitzung kann maximal acht Stunden dauern und bestimmte Seiten – etwa Pornografie, Schadsoftware und rechtes Gedankengut – sind gesperrt.“

Böck resümiert: „Wir haben alle wesentlichen Standorte abgedeckt. Kriterien sind etwa Besucherfrequenz, das Vorhandensein von Verweilmöglichkeiten und touristische Attraktivität. Die Nutzungsstatistiken zeigen, dass die ausgewählten Standorte tatsächlich gut genutzt werden.“

Die Stadt Wien investiert gegenwärtig also nicht mehr weiter in gratis nutzbares, öffentliches WLAN – dennoch sind inzwischen schon einige neue Standorte nach Projektabschluss hinzugekommen, diese finanzierten freilich die Bezirke.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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