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Wettbewerbsbehörde klagt über zu geringes Budget

23.09.2014
BWB

Die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) fühlt sich deutlich unterdotiert und mit zu wenig Kompetenzen ausgestattet. Die BWB müsse Entscheidungsbefugnis in 1. Instanz erhalten, das Personal müsse verdoppelt und das Budget von 2,7 auf 5,4 Mio. Euro ansteigen, so die drei Forderungen von BWB-Chef Theodor Thanner.

Er verweist darauf, dass Österreich eine der kleinsten Wettbewerbsbehörden im EU-Vergleich hat. Und dass sie als einzige Wettbewerbsbehörde in der EU keine Entscheidungsbefugnis habe. Derzeit sind in der Behörde 34 Personen beschäftigt. Die BWB habe in den vergangenen zwei Jahren mehr als 70 Hausdurchsuchungen bei Unternehmen in Österreich durchgeführt und mehr als 1.200 Zusammenschlussanmeldungen geprüft. Seit ihrer Gründung im Jahre 2002 habe die BWB bereits mehr als 121 Mio. Euro an Geldbußen ermittelt.

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