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Wertgarantie-Studie: Kinder, das kann teuer werden…

10.12.2018

Mobile Endgeräte und Unterhaltungselektronik sind inzwischen Teil der kindlichen Lebenswelt – egal ob Smartphone, Tablet oder Spielekonsole. Spezialversicherer Wertgarantie hat eine Studie in Auftrag gegeben, die zeigen soll, wie’s hier eigentlich mit den verursachten Schäden aussieht.

Und eines gleich vorweg: Eltern wird das Ergebnis der repräsentativen Studie nicht sonderlich überraschen. Mehr als jedes viertes Kind hat schon einmal ein Gerät kaputt gemacht.

Welche Geräte nutzen Kinder?

Am häufigsten dürfen Kinder im Alter zwischen 3 und 15 Jahren übrigens TV-Geräte nutzen, gefolgt von Spielekonsolen. Beim Smartphone und beim Tablet sind es 41 Prozent der Kinder und mehr als 4 von 10 Kindern (42 Prozent) steht bereits ein Smartphone zur alleinigen Verfügung.

Ebenfalls interessant ist die Altersfrage. Der Fernseher ist das Gerät, das die Kinder als erstes nutzen dürfen: Im Schnitt dürfen Kinder schon mit 4,5 Jahren fernsehen. An zweiter Stelle steht die Nutzung von Spielekonsolen: Hier sind Kinder im Durchschnitt bei der ersten Nutzung 7 Jahre alt. Ein wenig später folgen die Nutzung von Tablet (7,2 Jahre) und Smartphone (7,4 Jahre). Die Altersgrenze für die erste Nutzung von Laptop und Desktop-PC liegt bei 8,2 Jahren. Eltern, die ihren Kindern bisher noch keine Smartphone-Nutzung erlaubt haben, planen dieses im Schnitt ab einem Alter von 9,2 Jahren. Den eigenen Besitz eines Smartphones erlauben diese Eltern ihren Kindern ab 11,2 Jahren.

Smartphone fast täglich in Gebrauch

Im Schnitt sind die Kinder bei der Erstbenutzung eines Smartphones also 7,4 Jahre alt. Insgesamt dürfen 82 Prozent der Kinder Smartphones benutzen, davon sind 18 Prozent gerade mal zwischen drei und fünf Jahren alt. Die Studie zeigt auch: Für rund 36 Prozent der von Kindern verursachten Smartphoneschäden sind die jüngeren Kinder im Alter von drei bis acht Jahren verantwortlich.

Mehr als jedes dritte Kind (38 %) greift täglich zum Smartphone. 41 Prozent der 3- bis 15- Jährigen dürfen das Gerät sogar ohne Aufsicht benutzen. Smartphones werden zur Unterhaltung, oder zum Spielen verwendet. Viele Eltern (44 Prozent) setzen zudem auf den Faktor Sicherheit und erlauben die Nutzung, damit sie die Kinder unterwegs erreichen können.

Um Schäden an Geräten zu vermeiden, erfolgt am häufigsten die Erstbenutzung gemeinsam (63 Prozent). Ansonsten setzen die Eltern auf die praktische Vorführung des Umgangs mit dem Gerät vor der erstmaligen Benutzung (58 Prozent). Jeder zweite Befragte gibt an, regelmäßig die fachgerechte Verwendung des Geräts durch Kinder zu überwachen.

Schäden an elektronischen Geräten

Mehr als jedes vierte Kind hat bereits einmal einen Schaden an einem elektronischen Gerät verursacht. Am häufigsten werden Smartphones und Tablets durch Kinder beschädigt. Die Schäden an Spielekonsolen und TV-Geräten sind im Vergleich eher seltener. An Laptops wurden mit durchschnittlich 366 Euro die höchsten Schäden durch Kinder verursacht. Auf Platz zwei der Schadenssummen stehen die TV-Geräte mit einem durchschnittlichen Schaden von 310 Euro. Bei den Desktop-PCs beträgt der durchschnittliche Schaden 306 Euro. Schäden an Spielekonsolen betragen im Mittel 202 Euro. Bei den Smartphones beträgt die durchschnittliche Schadenssumme 160 Euro, bei den Tablets 154 Euro.

Die meisten von Kindern verursachten Smartphoneschäden sind auf das Herunterfallenlassen von Geräten zurückzuführen (61 Prozent). Auf dem zweiten Platz folgen Schäden, die durch Wasser o.ä. verursacht wurden (22 Prozent). Top Defekt ist der Displaybruch mit knapp 70 Prozent. Am häufigsten wird ein entstandener Schaden am Smartphone repariert, jeder vierte Schaden wird durch einen Neukauf ersetzt. Am häufigsten wurde sich für eine Reparatur entschieden, da diese günstiger war als ein Neukauf des Gerätes (67 Prozent).

„Ob Neukauf oder Reparatur – der Fachhandel ist in beiden Fällen ein Anlaufpunkt. Die Ergebnisse verdeutlichen auch das große Potential, das lohnenswerte Zusatzleistungen wie Geräteversicherungen dem Fachhandel bieten“, meint dazu Hartmut Waldmann, Vorstand International.

Für die Studie hat Wertgarantie das Markt- und Meinungsforschungsinstitut Splendid Research beauftragt: 1.002 Elternteile mit Kindern im Alter zwischen 3 und 15 Jahren wurden hierfür in Deutschland befragt.

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