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Weißware ist krisensicher: Aber nur 5% der verkauften Kühlgeräte in bester Energie-Klasse

10.03.2009

Die neuen Geräte werden ab dem Wochenende auf der Wohnen & Interieur vorgestellt. Die Messe läuft von 14. bis 22. März.

"Der Weißware geht's noch gut. Bei Hausgeräten spüren wir nichts von der Krise", sagt Schlechta. Letztes Jahr machte die BSH mit ihren 40.000 Mitarbeitern weltweit 8,8 Mrd. Euro Umsatz. Sie liegt somit nach Whirlpool und Electrolux an dritter Stelle. "Die große Stärke von BSH ist sicher die Vielfalt."

Warum gerade die Weiße Ware von der Krise nicht betroffen ist, führt Schlechta auf drei Punkte zurück. Erstens seien es meist Investitionen, die man sich leisten könne. Zweitens wolle man auf Küchengeräte keinesfalls verzichten, weil sie das Leben leichter machen, indem sie Arbeit ersparen. "Außerdem ist es ökonomisch einfach sinnvoll, neue Geräte zu kaufen." Geschirrspüler bräuchten heute im Vergleich zu vor zehn Jahren um 40 Prozent weniger Strom und vielleicht die Hälfte an Wasser. "Bei Kühl- und Gefriergeräten ist es noch deutlicher. Die brauchen inzwischen um 80 Prozent weniger Strom", betont Schlechta. "Außerdem sind neue Geräte nicht nur gut für die Wirtschaft und für die Umwelt, sondern auch für den häuslichen Frieden", scherzt der Experte.

Weniger witzig findet er die geplante EU-Effizienz-Richtlinie für Hausgeräte. Nach dieser sollen Hausgeräte jährlich überprüft und neu eingeordnet werden. "Das ist gut gemeint, aber wir wollen ein Ziffern-System, das nach oben offen ist. Sonst kennt sich bald keiner mehr aus." >>>

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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