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TV via Satellit legt weiter zu: HD boomt, 3D und Hybrid sind im Kommen

30.03.2011

1.206 Sat-Receiver gehen in Österreich an jedem Werktag über die Ladentische. "Es wurden noch nie so viele Sat-Receiver verkauft, wie in den letzten zwölf Monaten", sagt Wolfgang Elsäßer, Geschäftsführer Astra Deutschland. 2010 waren es genau 365.479. Als TV-Infrastruktur gewinnt Satellit stetig dazu. Einen Boom erleben gerade HD-Kanäle. 3D und Hybrid-TV sollen folgen. Und mit Ultra HDTV könnte das Programm noch schärfer werden.

Mit einem Satelliten-Marktanteil von 53 Prozent (bei 3,5 Mio. Haushalten) liegt Österreich hinter Irland auf Platz 2. 53 Prozent sind 1,89 Millionen Haushalte, 1,82 Millionen empfangen via Astra das Programm. 2009 waren es 1,63 Millionen. Damit konnte Astra die Marktführerschaft weiter ausbauen. Der Digitalisierungsgrad beim Satellitenempfang liegt bei starken 97 Prozent. Besonders groß ist der Sat-Anteil übrigens in Kärnten und Niederösterreich, am schwächsten in Wien.  

HD-Trend: 35 Kanäle bis 2012

 

Erstmals wurden auch mir rund 240.000 Geräten mehr HD-Receiver als Standard-Digital-Receiver verkauft. Via Astra werden derzeit 200 HD-Kanäle ausgestrahlt, 29 davon im deutschsprachigen Raum. Bis Anfang 2012 sollen es 35 sein. Unter anderem startet Austria Sat im Sommer mit HD. "Wir sind aber noch nicht mit allem am Markt, was wir anbieten können", sagt Olaf Castritius, Vize-Präsident der Mutter M7 Group. Ziel ist es, bis 2013 100.000 Kunden zu gewinnen, derzeit steht man bei 15.000 Registrierungen. In Österreich flimmern (oder eben nicht) derzeit 3,1 Millionen HD-ready Fernseher.
 

Ultra HDTV

 

HD boomt also, doch es könnte noch schärfer kommen, glaubt Norbert Grill, technischer Geschäftsführer der ORS: "Ultra HDTV könnte das nächste Schlagwort sein." Vor allem im B2B-Bereich seien Auflösungen von 4K und auch 8K (vierfache bzw. achtfache Zeilen) interessant. Aber freilich ist Ultra HDTV noch ein Zukunftsthema. Für die Endkonsumenten wird es in den nächsten vier bis fünf Jahren interessant sein, schätzt Grill.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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