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Trends in der Mobilität: Wer fährt womit?

12.10.2016

Laut einer Studie von ING-DiBa Austria ist Mobilität ein zentrales Zukunftsthema, das sich aktuell an einem Wendepunkt befindet. Für die jüngere Generation wird ein Bedeutungsverlust des Autos prognostiziert.

Alternative Antriebe: Bald ein Drittel aller PKW-Neuzulassungen in den Jahren 2013-2015 werden elektrisch betrieben.

Zur Mobilität der Zukunft hat ING-DiBa Austria eine Studie veröffentlicht – folgende Prognosen für den Verkehr von morgen werden hier aufgestellt:

+ Bis 2030 wird die Bevölkerungsanzahl in Österreichs Ballungsräumen um mehr als 10 Prozent ansteigen.

+ Beim weltweiten Personenverkehr erwartet man bis 2030 eine jährliche Zuwachsrate von 1,6 %, im weltweiten Güterverkehr sogar um 2,5 %.

+ Die CO2-Emissionen des Verkehrs sollen sinken: Gemäß EU-Weißbuch sollen sie bis 2050 um 60 % unter den Werten des Jahres 1990 liegen.

+ Um die Klimaziele zu erreichen, müssen in Österreich die Emissionen des Verkehrs im Vergleich zu heute um 76 % verringert werden.

Die ING-DiBa Austria-Studie sagt folgende Trends voraus:

+ Bedeutungsverlust des Autos für die jüngere Generation.

+ Zunehmende Regulierung des Verkehrs durch z.B. strenge CO2-Richtlinien, Umweltzonen, emissionsbedingte Fahrverbote, Citymaut etc.

+ Internet der Fahrzeuge und die damit verbundene Digitalisierung.

+ Sharing Economy wird das Teilen aller Mobilitätsmittel umfassen, vor allem auch von Privat zu Privat.

+ Re-Urbanisierung: Der Trend geht wieder zum Wohnen in der Stadt.

Begriffe, die heute noch fremd anmuten, können bald in aller Munde sein und die Basis für die Mobilität des Alltags der Zukunft darstellen. Spannend könnten laut ING-DiBa Austria-Studie dabei folgende Schlagwörter sein:

+ Autonome Autos: Selbstfahrende Autos, die alle relevanten Informationen über die verfügbaren Netze erhalten.

+ Multi-Mobilität: Unterschiedlichste Mobilitätsformen vermischen sich und finden oft gleichzeitig statt.

+ Micromodal: Zweiräder nehmen an Bedeutung zu.

+ Rad-Highways: Hauptradrouten vom Umland direkt ins Stadtzentrum und mit E-Bikes leicht zu benutzen.

+ Coopetition: Neue Technologien werden Vernetzung und Zusammenarbeit unterschiedlicher Branchen vorantreiben.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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