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Traritrara … a Razzia! Österreichische Wettbewerbshüter filzen Media/Saturn und Philips

25.01.2013

Über unbequemen Besuch von der österreichischen Bundeswettbewerbsbehörde durften sich Media Markt und Saturn Anfang Jänner freuen. Bei Hausdurchsuchungen am 9., 10. und 11. Jänner suchten die Beamten nach Beweisen für vertikale Preisabsprachen. Zum gleichen Thema filzte die Wettbewerbsbehörde schon im September des Vorjahres die Wiener Philips-Büros. Beide Hausdurchsuchungen wurden zwischenzeitlich auch von den Betroffenen bestätigt.

Die Wettbewerbshüter vermuten Preisabsprachen zwischen der Großfläche und dem Elektronikkonzern Philips sowohl bei Unterhaltungselektronik als auch bei Kleingeräten. Auslöser waren angeblich Beschwerden von Onlinehändlern, die mit dem Lieferanten Probleme bekommen hätten, nachdem sie bestimmte Produkte billig angeboten hätten. Die Rede ist hier unter anderem von drastischen Lieferverzögerungen.  

Gegenüber der Tageszeitung Die Presse bestätigte die Media/Saturn-Geschäftsführung die Hausdurchsuchungen. Man stehe den Behörden selbstverständlich bei allen Fragen „umfassend und mit voller Kooperationsbereitschaft“ zur Verfügung, heißt es weiter. Auch Philips bestätigte die Hausdurchsuchungen, wollte aber ansonsten keine weitere Stellungnahme abgeben.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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