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Friedrich Thonauer (rechts), Gründer der Firma Thonauer, und Geschäftsführer Werner Renner eröffnen den neuen Showroom in 1230 Wien.

Thonauer eröffnet Showroom in Wien

18.09.2017

Thonauer lädt zur Eröffnung des neuen Schauraums mit seinem Maschinenpark ein – hier bekommt man auch Einblicke in die Welt rund um Kabelbe- und -verarbeitung, Misch- und Dosiertechnik und EMV-Abschirmung.

Der 280 m² große Zubau zur Zentrale in der Perfektastraße 59, 1230 Wien wurde nun durch den Gründer der Firma Thonauer, Friedrich Thonauer, feierlich eingeweiht: „Es freut mich mitzuerleben, wie das Unternehmen durch die Entwicklung von Sondermaschinen mittlerweile selbst neue Innovationen auf den Markt bringt.“

Der neue Showroom zeigt unter anderem den Crimpvollautomaten Zeta 630 und die neue Coating- und Dispensanlage Alpha 6.

Geschäftsführer Werner Renner präsentierte im Rahmen der Eröffnung auch die neue Kooperation mit Autosplice und seinem Produkt ACS 2000.

Auch zog Renner Bilanz über den aktuellen Geschäftsverlauf: „2016 und das bisherige 2017 waren geprägt durch vielschichtige Veränderungen. Einerseits hatten wir natürlich diverse Aktivitäten durch die Integration in die Komax-Vertriebsorganisation, und andererseits konnten wir der großen Marktnachfrage nachkommen.“

Der Geschäftsführer verweist auf einen Konzern-Umsatzzuwachs innerhalb der letzten fünf Jahre um 100 Prozent. Der bereits im Geschäftsjahr 2015 erreichte Konzern-Umsatz von 32 Mio. Euro konnte im Jahr 2016 nochmals um 3 Mio. Euro auf 35 Mio. Euro gesteigert werden.

Sowohl der Ansatz, die Kabelsatzfertigung für den Schaltschrankbau zu automatisieren, wurde am Markt noch intensiver angenommen, als auch die Produktpalette im Bereich der Misch- und Dosiertechnik, so Renner.

Vor allem im Bereich Schaltschrankbau sieht er hierzulande ein enormes Einsparungspotential: „Die Komax Zeta 630, 2016 relaunched, die sich in unserem neuen Showroom zum Angreifen und Testen befindet, ist genau die Maschine für dieses Segment.“

Im Bereich der Kabelkonfektion ist man in Sachen Automatisierung schon einen Schritt weiter: Hier versucht man über Manufacturing Execution Systeme (MES) – Stichwort Industrie 4.0 – die Effizienz über bessere Planung der Maschinenauslastung noch weiter zu steigern.

Gemeinsam mit kürzeren Produktionsdurchlaufzeiten, reduzierten Lagerständen an Rohmaterialen und halbfertigen Waren gibt es hier ein großes Kosteneinsparungspotenzial. Renner: „Auch hier können wir maßgeschneiderte Software-Lösungen anbieten.“

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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