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Prof. Dr. Gunther Olesch, GF Phoenix Contact

Technologien von morgen für Studenten von heute

14.06.2017

Die Initiative EduNet von Phoenix Contact besteht heuer das 10. Jahr; ein guter Zeitpunkt, die informelle Plattform in einen internationalen Verband für Automation zu überführen, was heute offiziell geschehen ist. Zahlreiche Universitäten und Bildungseinrichtungen weltweit sind mit dabei.

Klaus Hengsbach leitet die Einheit Didactic bei Phoenix Contact.

International namhafte Hochschulen und Bildungseinrichtungen haben auf der Konferenz für Automatisierungstechnik am 12. Juni 2017 in Wien die EduNet World Association gegründet. Ziel des global agierenden Wissenschafts- und Bildungsnetzwerks ist die Qualifizierung und Weiterentwicklung von Technologien im Bereich der Automatisierungs- und IT-Technologie. Vor zehn Jahren wurde die Initiative EduNet von Phoenix Contact, weltweit agierendem Hersteller von Komponenten und Systemen für elektrische Verbindungen sowie industrielle Automatisierung, gegründet.

Unis und Fachschulen

Seit seiner Gründung ist EduNet zu einem bedeutenden Forum für Technologietransfer geworden. Jetzt haben sich die Mitglieder der Universitäten und Bildungseinrichtungen aus Europa, Asien und Amerika sowie Phoenix Contact entschlossen, die Initiative in einen internationalen Verband für Automation zu überführen. Die Kompetenzvielfalt soll damit durch die Mitwirkung von Fachschulen und Instituten, die den Fokus auf berufliche Aus- und Weiterbildung haben, erweitert werden. „Die fachliche Interdisziplinarität gilt Technologie- wie auch Bildungsebenen-übergreifend“, so Prof. Gunther Olesch aus der Geschäftsführung von Phoenix Contact. „Die Qualifizierung des technischen Nachwuchses ist eine Anforderung, der sich nicht nur die Industrienationen, sondern auch die international aufstrebenden Wirtschaftsregionen stellen müssen. Bildung, speziell die berufliche Qualifizierung, ist eine Gemeinschaftsaufgabe von Politik, Wirtschaft und Bildungseinrichtungen“, sagt Klaus Hengsbach, Leiter der Einheit Didactic von Phoenix Contact.

Künftig führende Rolle

Bei der Entwicklung und Umsetzung von Qualifizierungsmaßnahmen möchte der Verband zukünftig eine führende Rolle übernehmen. Dabei sollen nationalen Ziele im internationalen Dialog entwickelt und Synergien genutzt werden. In der Praxis bedeutet das gemeinsame Medienentwicklung, vernetzte Labore für Qualifizierung und Wissenschaft, Professorenaustausch, Lehrerfortbildung und Konzeptentwicklung von Curricula. Im Mittelpunkt steht, voneinander und miteinander zu lernen und zu lehren. Erstes Thema der internationalen Abstimmung in der EduNet-World Association ist jetzt Industrie 4.0.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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