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T-Mobile-Chef Robert Chvátal: „Mich stört die Konzentration auf Preisbotschaften“

29.04.2007

Im Interview mit der Nachrichtenagentur "pressetext" zieht Chvátal eine erste Bilanz seiner Amtszeit, kritisiert die Preisorientierung der Mobilfunk-Industrie und lobt den Vorsprung der Alpenrepublik in punkto mobiles Internet.

pressetext: Wie waren die ersten Tage als Chef von T-Mobile Austria?
Chvátal: Ich bin sehr beschäftigt gewesen, aber es ist wirklich spannend, weil man nicht nur eine neue Organisation mit neuen Leuten kennen lernt, sondern sich auch mit dem gesamten Marktumfeld auseinandersetzen muss. Was allerdings bei der Orientierung hilft, ist, dass wir uns in der T-Mobile-Familie gegenseitig helfen und auch ähnlich organisiert sind, sei es nun in Bonn, Prag oder Wien.

pressetext: Wie ist der erste Eindruck vom österreichischen Mobilfunk-Markt? Was sind die Unterschiede bzw. Gemeinsamkeiten im Vergleich etwa zur Slowakei?
Chvátal: Was zum Beispiel das Thema mobiles Internet betrifft, haben wir in Österreich einen Vorsprung. Die Leute nehmen HSDPA - im Vergleich zu DSL und Kabel - als Weg, um ins Internet zu gelangen, sehr ernst. Was mich am österreichischen Markt allerdings ein bisschen stört, ist die Konzentration der Mobilfunk-Industrie auf Preisbotschaften. Ich hoffe, dass nicht nur der Preis, sondern auch die Hinwendung zu Services und den Bedürfnissen der Kunden zählt. Wir sollten ein bisschen mehr auf Produkte und Lösungen hinweisen, schließlich sind wir im Service-Geschäft tätig.

pressetext: Soll diese Service-Orientierung auch für die T-Mobile-Tochter tele.ring gelten?
Chvátal: tele.ring hat sich schon immer auf den Preis fokussiert, aber das wenigstens mit Witz. Ansonsten fehlt mir der Witz ein bisschen in Österreich. Vielleicht gab es das ja in der Vergangenheit, aber jetzt, mit all diesen Null-Euro-Kampagnen, kann ich keine wirklichen Visionen sehen. Als etwa T-Mobile in Österreich vor zwei Jahren das Thema mobiles Internet ins Rollen gebracht hat, hat uns das in der T-Mobile-Konzernfamilie berühmt gemacht. Auch weil wir als eine der ersten gesagt haben, dass mobiles Internet nicht nur für Geschäfts-, sondern auch für Privatkunden von Interesse ist. Ich denke, dass wir andere Themen finden müssen, sodass das Mobilfunk-Geschäft nicht nur auf die Preise reduziert wird.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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