Direkt zum Inhalt

Studie: Wiener haben das meiste Geld zum Ausgeben, ärmere Bezirke konnten aufholen

15.06.2009

129 Mrd. Euro standen im Jahr 2008 als nominelle Kaufkraftvolumen den ÖsterreicherInnen zur Verfügung. Damit gab es im Vergleich zum Vorjahr eine nominelle Steigerung von 3,3 Prozent. Pro Kopf standen jedem Einwohner 15.500 Euro zur Verfügung.

Im Bundesländervergleich liegt Wien mit einem Kaufkraftindex von 106,2 Prozent weiter an der Spitze, gefolgt von Niederösterreich und Salzburg. Dennoch kam es in Wien zur geringsten Steigerung (0,8 Prozent). In Kärnten indes ist die Kaufkraft im Jahresvergleich um 2,9 Prozent gestiegen, damit entspricht es dem Bundesdurchschnitt.

Acht der zehn einkommensstärksten Bezirke befinden sich in der Bundeshauptstadt Wien, darunter die Innere Stadt, Hietzing und Döbling. Auf Platz vier liegt Mödling, auf Platz acht Wien-Umgebung. 44 Bezirke konnten im Jahresvergleich 2007/08 auch real eine positive Kaufkraftentwicklung verzeichnen. 73 von 121 österreichischen Bezirken mussten unter Einbeziehung der Verbraucherpreise einen Rückgang der Kaufkraft je Einwohner hinnehmen. Davon sind 68 Prozent der österreichischen Bevölkerung betroffen. "Erstmals ist 2008 sogar in zwei Bezirken die nominelle Kaufkraft je Einwohner gesunken", erklärt Peter Voithofer, stellvertretender Direktor der KMU Forschung Austria. >>>

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
Werbung

Weiterführende Themen

Das Aus für das Geoblocking in der EU vom 21.11.2017 wird in der Branche mehrheitlich als schlechte Nachricht empfunden.
Aktuelles
22.11.2017

Österreichs Handel sieht Attacke auf die unternehmerische Freiheit und befürchtet Mehr an Bürokratie und Kosten.

Bundesspartenobfrau Renate Scheichelbauer-Schuster: „Die nun vorliegenden Zahlen zeigen, dass der Mindestlohn für unsere kleinen und mittleren Betriebe schwer zu stemmen ist.“
Branche
12.09.2017

Einführung des Mindestlohns: Aufgrund der zu erwartenden hohen Belastungen für KMUs fordert die WKÖ Lohnsteuerentlastungen.

Die WKO präsentierte die Studie zur Digitalen Transformation. Am Podium (v.l.nr.) Alexander Keßler, WU Wien; Sophia Pipke Arthur D. Little; Alfred Harl, UBIT; Sonja Zwazl WKNÖ; Walter Ruck, WKW; Jan Trionow, 3
Branche
05.09.2017

Eine Studie von Arthur D. Little im Auftrag des UBIT zeigt: Die österreichischen KMUs wissen um die Notwendigkeit der Digitalisierung, haben aber Schwierigkeiten bei der Umsetzung,

Julia Reith ist die neue Vertriebsleiterin für das Segment KMU bei Kapsch BusinessCom.
Branche
27.07.2017

Julia Reith verantwortet nunmehr den Bereich Commercials der Kapsch BusinessCom AG.

WKO für KMUs: Unter der Hotline 0800 888 133 steht Unternehmen ab sofort eine kostenlose Notfallhilfe zur Verfügung: Cyberkriminalität soll so wirkungsvoll bekämpft werden.
Branche
13.06.2017

Unter der Hotline 0800 888 133 steht von Cyberkriminalität betroffenen Unternehmen ab sofort eine kostenlose Notfallhilfe zur Verfügung.

Werbung