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Studie: Werbesprache wird von der Wirtschaftskrise beeinflusst

10.04.2009

Die Krise hat ihre Spuren in der Sprache hinterlassen. Wie das Beratungsunternehmen Trendbüro.de in Zusammenarbeit mit Slogans.de in der Studie Werbetrends 2009 aufzeigt, unterliegen Werbebotschaften den gesellschaftlichen Trends.

Ein Schwerpunktthema der diesjährigen Studie ist die aktuelle Krise und wie sie sich in der Markenkommunikation abzeichnet. Übertriebener Luxus und eine Anbiederung der Unternehmer an die Konsumenten ist jetzt nicht mehr angesagt. Schon angesichts der Konsumflaute haben die Konsumenten angefangen, sich nicht mehr das Billigste andrehen zu lassen. Nun schlägt sich dies auch in der Werbesprache nieder. Auf die Finanzkrise reagieren viele Werber durch eine rationale Sprache, während andere mit spaßigen Wortkreationen punkten wollen.

Für die Kunden rückt wieder die Qualität und der Mehrwert einer Ware in den Blickpunkt. Der Anteil von Slogans, die eine solide Qualität in den Vordergrund stellen, ist in den vergangenen vier Jahren von 9,5 auf 28,8 Prozent gestiegen. Ausgewertet wurden knapp 5.200 Werbebotschaften aus 35 Branchen. Auch das verbindende Wir-Gefühl hält Einzug. Man denke nur an "Yes, we can." Das zeigt sich auch in einer generellen Zunahme an englischen Begriffen. So kam das englische Wort "we" erstmals unter die Top-15 der meistverwendeten Begriffe in deutschen Slogans.

Die Studie in Pdf-Form kann um 150 Euro per E-mail unter info@slogans.de bestellt werden.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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