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Streit um Fußball-TV-Rechte beigelegt: Jetzt haben sich alle wieder lieb

09.11.2006

Nach langen Verhandlungen zwischen den drei Protagonisten (ORF, Premiere und ATV) hat man sich darauf geeinigt, dass Premiere seine Klagen zurückzieht und daraufhin ATV den Vertrag für die Restlaufzeit bis Mai 2007 auflöst. Gleichzeitig wird der Antrag auf eine einstweilige Verfügung seitens ATV zurückgezogen und damit der Übergang der Senderechte für das Sonntagsspiel auf den ORF ermöglicht.

Nach langem Tauziehen um die Übertragungsrechte an der österreichischen Fußballbundesliga konnte endlich eine Einigung erzielt werden. Nachdem ATV vorletzte Woche eine einstweilige Verfügung erwirkt hatte und weiterhin die österreichische Liga im Free-TV zeigen durfte, haben die beteiligten Parteien nun einen Weg gefunden den laufenden Rechtsstreit beizulegen. Premiere wird sämtliche Klagen gegen ATV zurückziehen, im Gegenzug wird der Sublizenzvertrag aufgelöst. Künftig wird also der ORF als Partner von Premiere die österreichische Bundesliga übertragen.

Vor allem die hinter den Kulissen geführten konstruktiven Gespräche zwischen Herbert Kloiber (ATV), Premiere-Chef Georg Kofler und Neo-ORF-General Alexander Wrabetz führten zu dieser außergerichtlichen Einigung. Im Sinne eines fairen Wettbewerbs war man bestrebt eine Lösung zu finden, die für alle eine win-win-Situation darstellt. Ungeachtet der jetzigen Vertragsauflösung bleibt ATV jedoch weiterhin im Spiel, wenn es um die Neuvergabe der Rechte an der österreichischen Bundesliga geht. Der erste österreichweite Privatfernsehsender wird die von der Bundesliga geschnürten Pakete unter die Lupe nehmen und bei der Neuvergabe mitbieten.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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