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Steinel Professional: Den passenden Sensor finden

26.01.2017

Steinel Professional bietet Sensoren auf der Basis von vier verschiedenen Erfassungstechnologien an. So kann für jeden Raum und jede Erfassungsaufgabe der passende Sensor gefunden werden.

Vier Sensortechnologien machen es dem Profi-Anwender leicht, für jeden Raum und jede Erfassungsaufgabe den richtigen Sensor zu finden.

Bei Steinel Professional ist jede der vier Sensor-Technologien – Passiv-Infrarot, Hochfrequenz, Ultraschall und Kameratechnik –für bestimmte Erfassungsaufgaben im Innen- und Außenbereich prädestiniert. Und eine automatische Lichtsteuerung setzt das Licht bedarfsgerecht ein – so soll auch Energie gespart werden.

Die PIR-Technologie ist dabei der Allrounder für Einsatzbereiche im Außen- und Innenbereich. Hochempfindliche PIR-Sensoren reagieren auf sich bewegende Wärmequellen. Bewegungen quer zum Sensor, also tangentiale Bewegungen, werden von PIR-Sensoren besonders gut erfasst, denn hierbei werden mehrere Erfassungszonen durchschritten. Mit dieser Technik können Reichweiten bis zu 20 Meter realisiert werden.

Die von Steinel 1999 erfundene HF-Technik bietet eine sensorische Erfassung im Innenbereich. Als aktives System arbeitet das HF-Modul temperaturunabhängig nach dem Doppler-Prinzip. Es sendet mit einer Frequenz von 5,8 GHz elektromagnetische Wellen und empfängt das von Wänden und Objekten reflektierte Echo. Das Echo verändert sich bei der Registrierung einer Bewegung und löst ein Schaltsignal aus.

Auch Bewegungen hinter Glas oder Holz und auch hinter Leichtbauwänden können erfasst werden, da HF-Wellen diese Materialien durchdringen. Dies ermöglicht einen unsichtbaren Einbau, zum Beispiel hinter einer abgehängten Decke.

Da für HF-Sensoren jede Bewegung relevant ist, konnten sie bisher im Außenbereich nicht eingesetzt werden. Dies ist mit der von Steinel entwickelten intelligenten Hochfrequenz-Technik (iHF) nun möglich. Durch eine Signalanalyse wird bei der iHF-Technik zwischen sich bewegenden Personen und sich bewegenden Objekten wie Sträuchern oder Tieren unterschieden, so der Hersteller.

Ultraschall-Technik ist ähnlich wie die Hochfrequenz-Technik ein aktives System für den Innenbereich. Der Sensor sendet dabei eine für das menschliche Ohr nicht hörbare Frequenz von 40 KHz aus. Die Ultraschallwellen füllen den ganzen Raum aus und erfassen auch um Objekte herum.

Im Gegensatz zur HF-Technik durchdringt Ultraschall jedoch dünne Wände nicht. Somit kann ein US-Sensor auch in Räumlichkeiten eingesetzt werden, die in Leichtbauweise gebaut sind. Ein DualTech-Sensor kombiniert die Ultraschall- mit der PIR-Technologie. So kann mit PIR zum Beispiel der Raumeingang überwacht werden, während der US-Sensor die Präsenzerfassung übernimmt.

Mit der Entwicklung einer speziellen Kameratechnologie für die sensorische Erfassung ist Steinel Professional ein großer Schritt in der Sensortechnik gelungen. Integriert in den Personensensor HPD2 ist es damit möglich, anwesende Personen in einem Raum nicht nur zu erfassen, sondern auch zu zählen, ohne dass diese sich bewegen müssen.

Kurzum: In Büros, Klassen- und Konferenzräumen oder Sporthallen sowie an Durchgängen im Außenbereich werden also bevorzugt PIR-Sensoren eingesetzt. Für den Einsatz in Fluren, Treppenhäusern oder Sanitäranlagen sind HF-Sensoren ideal.

Mit der intelligenten Hochfrequenz-Technik ist auch der Einsatz eines HF-Sensors im Außenbereich möglich. Ultraschall-Sensoren eignen sich ebenso für die Präsenzerfassung, können aber auch auf Fluren und Gängen installiert werden. Die Kameratechnologie, die speziell für Erfassungsaufgaben im Innenbereich entwickelt wurde, stellt die Zukunft der Sensorik dar, so Steinel Professional.

Unterstützung erhalten Praktiker mit dem Online-Sensor-Guide von Steinel Professional. Er hilft bei der Entscheidung, welche Sensor-Technologie für typische Raumsituationen am besten geeignet ist. Der Online-Sensor-Guide ist abrufbar unter http://www.steinel-professional.de/de/sensorguide/.

 

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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