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Sport im TV (Teil 1): Geblitzte Raser statt heiße Matches

01.09.2009

Statt eines Sportsenders flimmerten die Live-Bilder einer nahe gelegenen Radarfalle über sein TV-Gerät. Das zuständige Ordnungsamt hat einen entsprechenden Bild-Bericht inzwischen bestätigt.

Demnach sei neben der Radarfalle ein Funkgerät im Einsatz gewesen, das die Raser-Bilder kabellos ins nahe Auto eines Ordnungsamt-Mitarbeiters übertragen sollte. Dummerweise wurde für diese Übertragung eine Frequenz genutzt, auf der auch der Sportsender sendet. Es sei eine öffentlich zugängliche Frequenz, heißt es vom Hersteller der Funkbox. Man habe die Frequenz zwischenzeitlich aber bereits umgestellt.

Der Vollständigkeit halber: Da es sich bei den übertragenen Bildern nicht um datenschutztechnisch relevante Informationen handle, haben die ertappten Schnellfahrer keine Handhabe gegen die Radarmessung, meint der ADAC.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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