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Sony: Akku-Rückrufe und PS 3-Verschiebung kosten fast 800 Millionen Dollar

27.10.2006

Der Nettogewinn wurde für das zweite Quartal mit 14 Millionen Dollar beziffert. Das sind 94 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, als noch 239 Millionen Dollar ausgewiesen wurden.

Belastet wird das Ergebnis vor allem durch die Rückrufaktion für Notebook-Akkus. Sony belieferte mit den Akkus nahezu alle größeren Computer-Hersteller, wodurch insgesamt 9,6 Millionen Einheiten ausgetauscht werden mussten (Elektrojournal Online berichtete). 429 Millionen Dollar schrieb der Konzern daraufhin für das letzte Jahresviertel ab.
Im UE-Geschäft konnte das Unternehmen jedoch zulegen. Der Umsatz kletterte im Berichtszeitraum um acht Prozent auf 15,6 Milliarden Dollar. Der operative Gewinn fiel um 71 Prozent auf 236 Millionen Dollar. Hier wirkten sich vor allem massive Investitionen in die neue Playstation 3 aus. Diese belastete das Ergebnis mit 366 Millionen Dollar.

Das Management musste wegen der Akku-Rückrufaktion die Gewinnprognose für das gesamte Geschäftsjahr nach unten korrigieren: Man geht inzwischen von 673 Millionen Dollar aus. Das sind rund 38 Prozent weniger, als bisher angegeben. Der Umsatz soll im Jahresvergleich um 10 Prozent auf 673 Millionen Dollar zulegen.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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