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Smart-Home-Markt: 640 Millionen Geräte noch in 2018?

14.11.2018

Laut einer neuen Studie wird der globale Smart-Home-Markt 2018 im Vergleich zum Vorjahr um nahezu ein Drittel zulegen. Bis Ende des Jahres werden die diversen Hersteller demnach über 640 Millionen smarte Geräte verkauft haben. In vier Jahren soll die jährliche Verkaufszahl sogar bereits bei 1,3 Milliarden Geräte liegen. Vor allem Sprachsteuerung wird unter den Anwendern immer populärer.

„Viele neue Gerätetypen, sowohl innerhalb als auch außerhalb des Hauses, enthalten jetzt integrierte Sprachassistenten“, sagt Jitesh Ubrani.

Aus dem „Smart Home Device Tracker“ des Marktforschungsunternehmens IDC geht hervor, dass der weltweite Smart-Home-Markt im Jahr 2018 voraussichtlich um 31 Prozent auf 643,9 Millionen verkaufte Smart-Home-Geräte anwachsen wird. Mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von über 20 Prozent sollen im Jahr 2022 sogar bereits rund fast 1,3 Milliarden smarte Geräte in den Haushalten landen. Im Schnitt würde damit mehr als jeder sechste Erdenbürger – ungeachtet des Alters – ein Smart-Home-Gerät besitzen.

Die am schnellsten wachsende Kategorie mit einer fünfjährigen Wachstumsrate von 39,1 Prozent werden laut den Marktforschern smarte Lautsprecher wie Amazon Echo oder Google Home sein. Während in diesem Jahr die Schallmauer von 100 Millionen Geräten durchbrochen werden könnte, sollen in vier Jahren sogar bereits 230 Millionen smarte Speaker über die (teils virtuelle) Ladentheke gehen. Aber auch intelligente Beleuchtung, Thermostate, Türsprechstellen und Security-Systeme werden immer beliebter.

Aufgrund der immensen Wachstumsrate werden smarte Lautsprecher im Jahr 2022 bereits der drittgrößte Bereich im Smart Home sein. Immer mehr Anbieter entwickeln Produkte, die mit Amazons Alexa oder Google Assistant kompatibel sind. Sprachassistenten wie Siri, Cortana und Bixby werden ebenfalls immer populärer. Hinzu kommen weitere Lösungen, die sprachbasierte Smart-Home-Anwendungen ermöglichen.  Beispielsweise lassen sich Sprachbefehle über den Funkstandard Ultra-Low Energy (ULE) übermitteln, sodass damit letztlich das Smart Home per Sprache gesteuert werden kann. Zu den Vorteilen von ULE gehören, dass der Standard als recht sicher gilt und dass sich von der ULE Alliance zertifizierte bzw. auf dem HAN-FUN-Protokoll basierte Smart-Home-Produkte über Herstellergrenzen hinweg kombinieren lassen. So können beispielsweise bereits heute entsprechende Produkte der Deutschen Telekom wie Bewegungsmelder, Wandtaster und Tür-/Fensterkontakte mit den FRITZ!-Produkten von AVM kombiniert werden. Panasonic bietet ebenfalls ULE-Smart-Home-Produkte an.

„Viele neue Gerätetypen, sowohl innerhalb als auch außerhalb des Hauses, enthalten jetzt integrierte Sprachassistenten“, sagt Jitesh Ubrani, Senior Research Analyst für IDC Mobile Device Trackers. „Dies hilft nicht nur, die Anzahl der für Endbenutzer verfügbaren Berührungspunkte zu erhöhen, sondern es hilft auch jedem Assistenten, weiter zu wachsen, indem die Reichweite erweitert wird und ein tieferes Verständnis darüber entsteht, wann und wie Benutzer welche Aufgaben angehen.“

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