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Shopping am 8. Dezember: Österreicher pfiffen aufs Internet

13.12.2016

Die Österreicher haben heuer am Marienfeiertag (8. Dezember) deutlich weniger im Internet eingekauft als 2015. Die Anzahl der Abfragen von Online-Shoppern brach um 17 Prozent ein, erhob die Wirtschaftsauskunftei CRIF. Warum das so ist, dafür gibt’s verschiedene Erklärungen.

Eine mögliche Erklärung: Die Menschen machten am verlängerten Wochenende lieber einen Kurzurlaub und nutzten die vorangegangenen Schnäppchentage Black Friday und Cyber Monday, die stark liefen. Diese Antwort ist allerdings nur bedingt befriedigend, da die WKÖ sich mit dem Einkaufswochenende äußerst zufrieden zeigte. Von vollen Einkaufsstraßen war die Rede. Elektrojournal Online berichtete.

Diese Online-Zahlen vom 8. Dezember zeigen wohl eher, dass Online-Rabattschlachten die Online-Kunden noch mehr zu Dumpingpreisjägern erziehen die nur dann kaufen, wenn es „Superschnäppchenangebote“ gibt. Wie gesund dies für die Handelslandschaft ist, sei an dieser Stelle dahingestellt.

Die Auskunftei CRIF hat gemessen, wie oft Firmen mit einem CRIF-Risikomanagementprogramm bei Online-Bestellungen Bonitätsabfragen machen. Der Black Friday war heuer der erfolgreichste Tag für den Online-Handel. Am 25. November gab es mehr als doppelt so viele Abfragen wie an einem normalen Freitag, im Vergleich zum Rabatt-Freitag 2015 betrug der Zuwachs 23 Prozent. Der Abstand zum Marienfeiertag betrug 32 Prozent.

Auch der Cyber Monday, an dem Online-Händler Kunden mit Nachlässen locken, ging gut. Die Werte lagen mehr als ein Viertel über den durchschnittlichen Werten eines normalen Montags und 1 Prozent über dem Rabatt-Montag 2015. Insgesamt gab es am Cyber Monday heuer 37 Prozent mehr Abfragen als am Marienfeiertag.

Autor:
APA – Austria Presse Agentur / Redaktion
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