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Shöpping.at läuft schleppend: Post-Chef bestätigt Verluste mit Internetplattform

03.03.2019

Nicht so richtig ins Laufen kommt das 2017 von der Post ins Leben gerufenen Online-Einkaufsportal shöpping.at. Zwar bieten hier inzwischen 500 Händler ihre Waren an, mehr als „ein paar Hundert“ Bestellungen pro Tag sind’s aber nicht, bestätigte Post-Chef Georg Pölzl.

Das Portal mache demnach noch Verluste, diese seien aber „nicht in Dimensionen, die das Ergebnis der Post AG infrage stellen“, so Pölzl in einem Interview mit dem Wirtschaftsmagazin Trend. Er will sich auch nicht festlegen, wann die Gewinnschwelle erreicht wird. „shöpping.at ist heute schon ein Profitcenter, nur eben noch ohne Profit", so Pölzl.

Einen Vergleich mit Amazon lehne er übrigens ab: „Wir sind ein österreichischer Marktplatz, und wir werden der einzige österreichische Marktplatz bleiben“. Pölzl hofft zudem auf Unterstützung „von Stellen, die Interesse an einer guten Entwicklung des österreichischen Handels haben. shöpping.at ist ein Beitrag zur Antwort auf die Globalisierung der Warenströme.“

Autor/in:
APA – Austria Presse Agentur / Redaktion
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