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Sat-Gebühr bröckelt: Entavio verzögert Digitalisierung

17.11.2006

Die Verträge scheinen die Urheber des Pay-TV-Projekts dauerhaft zu bevorteilen, was zu einem so genannten "Abschottungs-Effekt" führen und daher nicht kartellrechtskonform sein soll - dies berichtet jedenfalls das Fachmagazin "Infosat".

Sollte die Plattform dennoch realisiert werden, droht nach Ansicht von ARD-Generalsekretärin Verena Wiedemann die Verlängerung der analogen Satellitenausstrahlung. "Zuschauer, die sich dafür interessieren, auf digitalen Empfang umzusteigen, schrecken vor dem Schritt zurück, denn sie haben Angst vor den zusätzlichen Kosten durch die Pay-TV-Gebühren von Astra, RTL und ProSieben Sat.1", erklärt Wiedemann im Gespräch mit dem Blatt.
Die Verschlüsselungspläne der Privatsender führten damit zu Sekundär-Effekten: Die länger andauernde simultane Analogausstrahlung müsste dann aus den Gebühren der TV-Zuschauer finanziert werden, so die ARD-Generalsekretärin weiter.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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