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Saeco/Rehrl: „Hoffentlich weiß jeder, welche Vertriebsform die richtige ist“

06.11.2006

Außer freilich von jenen Handelspartnern, so der Saeco Austria-Chef, "die übers Internet ihre Geräte mit Preisabschlägen von 30 Prozent und mehr verscherbeln. Die sehen in unserer Vorgangsweise daher eine Einschränkung, die ihnen von anderen Industriepartnern offenbar nicht auferlegt wird. Für diese Unternehmen kann man nur hoffen, dass sie sich darüber im Klaren sind, welche Vertriebsform für sie die richtige ist..."

Das Serienummer-Erfassungssystem hat Rehrl schon im Mai 2005 für alle Saeco-Kaffeeautomaten eingeführt: "Jedes Gerät, das unser Lager verlässt, wird quasi gescannt. Aber nur ab den neuen Modellen Primea und Talea gibt es auch ein Nachlaufkonditionssystem."
Für Josef Rehrl ist klar, dass dies für alle einen Lernprozess bedeutet. "Auch für die Endkunden, die Markenqualität und Beratungskompetenz erwarten - und jetzt erkennen, dass man für gute Dienstleistung ebenso bezahlen muss. Andererseits müssen jene, die über Online-Shopping ein Gerät günstig aus dem Ausland erstanden haben, zur Kenntnis nehmen, dass sie nicht dieselben Garantieansprüche haben wie der Eigner eines in Österreich erworbenen Geräts."

2007 sollen mindestens 30.000 Talea verkauft werden

Worüber der Saeco-Boss nicht weiß, ob er sich ärgern oder freuen soll: "Dass die Talea trotz meiner sehr optimistischen Absatzeinschätzung schon auf der Futura komplett ausverkauft war. Ich befürchte daher, dass man uns bis Weihnachten gern 4.000 Stück mehr abnehmen würde, als wir zu liefern vermögen."

Da kann man dem Fachhandel nur empfehlen, bei der nächsten "Gelegenheit" (über die ab Mitte November berichtet werden darf) promptest zu ordern.
Für das kommende Gesamtjahr geht Rehrl jedenfalls davon aus, "dass wir von der Talea gut 30.000 Stück absetzen werden."

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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