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Ruinöse Preise und Abfertigungsansprüche: Osttiroler Elektriker lässt die Rollbalken runter

13.01.2019

Kein guter Jahresbeginn für die Elektrobranche: Nach einem südoststeirischen Händler trifft es nun einen Elektrobetrieb aus Lienz. Das Unternehmen soll nicht weitergeführt werden.

Rund 240.000 Euro Schulden dürfte das Lienzer Unternehmen Pleschberger-Schiller in den vergangenen Jahren angehäuft haben. Demgegenüber steht ein nicht näher beziffertes Vermögen welches vorwiegend aus Lagerware und offenen Kundenforderungen besteht.

Pleschberger-Schiller war im Bereich Elektroinstallationen tätig und betrieb zudem den Handel mit Elektrogeräten. Wie der Kreditschutzverband (KSV) 1870 mitteilt, sind von der Insolvenz drei Dienstnehmer und 15 Gläubiger betroffen.

Als Gründe für die Zahlungsunfähigkeit wurden die seit Jahren rückläufigen Handelsumsätze und die „ruinösen Preise“ im Installationsgeschäft genannt. Zusätzlich belasten die Schuldnerin erhebliche Abfertigungsansprüche ihrer langjährigen Mitarbeiter. Laut Prognose soll das Unternehmen nicht fortgeführt werden, schreibt der AKV.

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