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Richtlinie wird novelliert: EU will Verwertungsziele bei Elektroaltgeräten erhöhen

23.06.2009

Die Europäische Kommission plant eine Überarbeitung der Richtlinie 2002/96/EG über Elektro- und Elektronik-Altgeräte (WEEE-RL). Dadurch sollen Umweltfolgen durch die Sammlung und Verwertung verringert werden.

Die EU möchte Teile des Geltungsbereiches der WEEE-RL in die novellierte Richtlinie einfließen lassen. Damit könnte die Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten beschränkt werden. Durch die Einführung eines europäischen Herstellerbegriffs soll auf das Inverkehrbringen von Elektro-Altgeräten (EAG) aus einem Drittland in den Binnenmarkt fokussiert werden. Darüber hinaus sollen die Herstellerregister harmonisiert werden um den Verwaltungsaufwand zu minimieren.

Das wichtigste Anliegen ist die Sammelquote für EAG. Sie soll auf 65 Prozent gesteigert werden. Überdies soll die Wiederverwendung von ganzen Geräten in das Recyclingziel mit einbezogen werden. Durch Mindest-Inspektionsanforderungen können auch Trittbrettfahrer aus dem Rennen geworfen werden. Noch ist der Zeitplan der Umsetzung der WEEE-RL ungewiss. Eine nächste Diskussionsrunde auf EU-Ebene steht erst im zweiten Halbjahr an.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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