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Red Zac-Vorstand Klaus: „Man muss doch langfristig denken!“

11.09.2015

Red Zac-Vorstand Alexander Klaus kann nicht nachvollziehen, warum mancher Gerätehersteller offenbar kein Interesse an einer rot-weiß-rote Fachhandelsmesse hat. Schließlich gehe es um langfristige Entwicklungen auf dem Markt, nicht darum, irgendwo irgendwie kurzfristig Geld zu sparen. Mit dem Fachhandel lasse sich gutes Geld verdienen. Und das nachhaltig.  

„Die Aufgabe eines Unternehmens sollte sein, auf dem Markt eine gute Performance hinzulegen und nicht nur kurzfristig möglichst viele Kosten zu sparen"

Das Konzept für die Futura-Hallenplanung ist für Red Zac-Vorstand Alexander Klaus „sehr in Ordnung“. Es ist unkompliziert und kompakt, es gibt keine Leerwege. Schade ist es freilich, dass so viele UE-Hersteller der Messe fernbleiben. Klaus kann dies nicht nachvollziehen. Es gebe schließlich genug UE-Themen, die man einem Fachpublikum näherbringen kann. Zumal gerade auch die IFA über die Bühne ging. Und es kommen nunmal nicht alle Informationen sofort beim Handel an. „Dann bräuchten die Hersteller auch keine Roadshows oder Newsletter. Auf der Futura haben sie aber die Gelegenheit, in kurzer Zeit viele Fachhändler und Vertriebsverantwortliche für die Produkte zu begeistern“, so Klaus gegenüber Elektrojournal Online.

Hersteller, die rot-weiß-rote Messen nicht forcieren, sieht Klaus mit "völligem Unverständnis". „Die Aufgabe eines Unternehmens sollte sein, auf dem Markt eine gute Performance hinzulegen und nicht nur kurzfristig möglichst viele Kosten zu sparen. Es geht doch auch um unternehmerische Entwicklungen. Man muss doch langfristig denken. Man kann mit dem Fachhandel gutes Geld verdienen. Und eine Messe ist ein ganz wichtiges Asset für Industrie und die verantwortlichen Personen“, betont Klaus.

Vertriebsmesse

Natürlich, die Futura sei mit Sicherheit keine Ordermesse mehr. Daraus ein Argument gegen die Messe zu schmieden, ziele jedoch ins Leere. „Es ist doch klar, dass sich Händler die Lager mit Ware nicht mehr vollstellen“, so Klaus. Schließlich sei die Preisentwicklung in vielen Bereichen so dynamisch, dass es keinen Sinn mehr mache, übers Ordern fürs nächste halbe Jahr zu diskutieren. Jedoch eigne sich das Messeformat für eine Adaptierung zur Vertriebsmesse. „Letztes Jahr waren über 7.000 Fachbesucher, darunter viele Entscheidungsträger, auf der Futura.“ Man könne zum Beispiel neue Vertriebswege diskutieren, die den Absatz fördern und gleichzeitig die Marken in der jeweiligen Region stärken.

Mehr dazu und was Red Zac auf der Futura plant, lesen Sie im frisch erschienenen Elektrojournal 9/2015. 

Autor/in:
Alexander Zechmeister
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