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Recycler können aufatmen: Interseroh-Chef sieht Ende der Talfahrt an Rohstoff-Märkten

24.06.2009

Gemäß dem Motto "gemeinsam statt einsam" werden immer mehr Recycling-Unternehmen Partnerschaften eingehen. Interseroh bleibt aktiver Konsolidierer.

Die wenig lustige Rohstoff-Rutschpartie gehe langsam zu Ende. "Nach dem in den letzten Monaten eingetretenen Mengen- und Preiseinbruch hat sich die Lage auf den Absatzmärkten stabilisiert. Allerdings rechnen wir weiterhin mit stark volatilen Preisen", sagt der Vorstandsvorsitzende von Interseroh Axel Schweitzer. Der Markt für Aluminium- und Kupferschrotte zeige seit Jahresbeginn "erste Erholungstendenzen" in Asien, ebenso sei der Preis- und Mengeneinbruch bei Altpapier und Sekundärkunststoffen gestoppt. Dagegen liege der Bedarf an Stahlschrotten in Europa voraussichtlich weiterhin unter dem Niveau des Jahres 2007.

Recycler unter Heiratsdruck

Der Interseroh-Chef spricht deshalb von einem weiterhin "schwierigen" Marktumfeld. In den nächsten Monaten und Jahren werde sich der Konsolidierungsdruck in der Branche "weiter verschärfen". Interseroh schaffe jedoch aktuell die Basis, "durch die bessere Vernetzung der Einzelgesellschaften" mittelfristig weiterhin aktiver Konsolidierer am Markt zu sein.

"In Zusammenarbeit mit der Alba-Gruppe sind wir in der Lage, die gesamte Wertschöpfungskette aus Erfassung, Wiedergewinnung, Veredlung und Vermarktung von Rohstoffen abzudecken", so Schweitzer. Interseroh und Alba würden dabei als jeweils eigenständige Unternehmen und unter strenger Beachtung des Drittvergleichsgrundsatzes agieren.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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