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Entwicklung der Photovoltaik in Österreich

PVA: Starker Anstieg bei Photovoltaik erwartet

15.02.2018

Der Bundesverband Photovoltaic Austria (PVA) rechnet mit einem Rekordjahr 2018 in Österreich. Durch die Einberechnung des Eigenverbrauchs der Anlagen können mit dem gesetzlich vorgeschriebenen Förderbudget über 40 Prozent mehr Anlagen errichtet werden.

Die Ausschreibung der ersten Photovoltaikförderrunde 2018 ist im Wesentlichen abgeschlossen. „Durch die Neuregelung der Vergabe im Zuge der kleinen Ökostromnovelle konnte das Vergabevolumen annähernd verdoppelt werden“, freut man sich beim PVA. Durch die neue Berechnungsmethode, bei welcher der Eigenverbrauch der Anlagen eingerechnet wird, können mit dem gesetzlich vorgeschriebenen Förderbudget von jährlich 8 Millionen Euro über 40 Prozent mehr Anlagen errichtet werden. Hans Kronberger vom PVA: „Dieser zusätzliche Ausbau kostet keinen Euro mehr und wird stark dazu beitragen, dass 2018 mit einem neuen Rekordjahr für die Photovoltaik in Österreich gerechnet werden kann!“

Auch von Seiten der Abwicklungsstelle für die Förderung zeigt man sich zufrieden: „Die Vorreihung von PV-Anlagen mit Eigenverbrauch hat sich voll bewährt. Wir gehen daher heuer davon aus, dass wir so gut wie alle Förderanträge zufrieden stellen und 166 Megawatt an installierter Leistung fördern können“, sagt Magnus Brunner, Vorstand der OeMAG.

Start der neuen Investitionsförderung

Die nächste Förderrunde findet am 12. März um 17 Uhr statt: Dann startet die neue Investitionsförderung für PV-Anlagen zwischen 5 und 500 kWp, die von der OeMAG abgewickelt wird. Zur Disposition stehen 9 Millionen Euro für PV-Anlagen. Damit können weitere 40 Megawattpeak installiert werden. Die Einreichgeschwindigkeit ist entscheidend für die Förderzusage. Zeitgleich startet auch die erste bundesweite Speicherförderung, für die 6 Millionen Euro zur Verfügung stehen. „Insgesamt ein deutlicher Zuwachs, aber natürlich noch nicht der Aufbruch, der für das Regierungsziel „100 Prozent erneuerbarer Strom bis 2030“, notwendig ist“, analysiert man beim PVA. Noch ungeklärt ist, ob die beliebte Förderschiene für Kleinanlagen bis 5 kWp, die besonders bei Eigenheimerrichtern gefragt ist, wieder ausgeschrieben werden wird.

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