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Photovoltaik-Großanlagenförderung – Salzburg ist aktiv

14.07.2016

PV-Anlagen werden in Salzburg seit Juni 2016 finanziell gefördert. Durch die Förderungen will man Menschen und Organisationen bei der Erzeugung von Energie aus der Sonne unterstützen. Der Eigenverbrauch der selbstproduzierten Energie hat für Salzburg einen hohen Stellenwert. Hier kann der Einsatz eines Energie-Management-Systems beispielsweise das Solar-Log von Solare Datensysteme (SDS) sinnvoll sein. 

Das Solar-Log-Dashboard mit dem Datenlogger.

Klimaschutz, Unabhängigkeit und Kostenvorteile. Auf langfristige Sicht sind dies die drei wesentlichen Argumente, die für eine PV-Anlage sprechen. Das Bundesland Salzburg sieht das genauso und fördert die Installation von effizienten und großen PV-Anlagen bis zum 30. November 2016. Vor allem die Gemeinden, Bürgerbeteiligungsanlagen, Vereine sowie land- und forstwirtschaftlichen Betriebe können davon profitieren.

Gefördert werden unter anderem PV-Anlagen auf öffentlichen Bauwerken mit einer Leistung von über 10 Kilowatt-Peak (kWp), PV-Anlagen auf land- und forstwirtschaftlichen Betrieben, die mehr als 30 kWp leisten sowie PV-Anlagen auf Vereinsgebäuden oder konfessionellen Einrichtungen, welche eine Leistung von mindestens 5 kWp aufweisen. Der Eigenverbrauch der selbst produzierten Energie soll bei mindestens 80 Prozent liegen.

Der Förderungsbetrag setzt sich aus einem Sockelbetrag in Höhe von 5000 Euro und einem Zuschuss von 20 Prozent der Netto-Investitionskosten zusammen. Die maximal geförderte Leistung liegt bei 200 kWp. Der Sockelbetrag erhöht sich um 2500 Euro, wenn für die Anlage ein professioneller Wartungsvertrag mit einem Dritten geschlossen wird. Dieser Wartungsvertrag muss eine Laufzeit von mindestens zehn Jahren haben und wird in der Regel von sogenannten Portalbetreibern beziehungsweise Installateuren angeboten.

Eine Unterstützung für PV-Anlagenbetreiber und vor allem für Portalbetreiber und Installateure, stellt ein professionelles Energie-Management-System dar: Dadurch werden Probleme beim Betrieb von PV-Anlagen schnell erkannt und der Eigenverbrauch kann individuell optimiert werden.

Das Energie-Management-System Solar-Log von SDS ist für  die strukturierte und qualifizierte Überwachung von PV-Anlagen sowie die intelligente Optimierung des Eigenverbrauchs konzipiert. Über das Online-Web-Portal Solar-Log-Web (Commercial Edition) lassen sich Überwachung und Eigenverbrauchsoptimierung zentral steuern und visualisieren. Des Weiteren ist es möglich, die integrierten Komponenten wie Wechselrichter, Wärmepumpe, Batteriespeicher, Zähler, Heizstab, Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) und String Combiner Box flexibel zu konfigurieren und zu visualisieren.

Die Funktion Eigenverbrauchsoptimierung, auch Solar-Log-Smart-Energy genannt, gibt diverse Möglichkeiten:
In Kombination mit einem kompatiblen Energiezähler lassen sich die Tages-, Monats- und Jahresverläufe grafisch darstellen. Die gezielte Überschusssteuerung lässt die Festlegung des prozentualen Verhältnisses zwischen Energie-Eigenverbrauch und Energie-Einspeisung in das öffentliche Netz zu. Über die Priorisierungsfunktion kann man die integrierten Verbraucher in der gewünschten Reihenfolge schalten. Und mit den Steuerungssimulationen können unterschiedliche Energieprofile und Komponenten miteinander verknüpft und anhand von Simulationen überprüft werden.

Solare Datensysteme (SDS) mit Sitz im schwäbischen Geislingen-Binsdorf ist eines der führenden Unternehmen in den Bereichen solares Monitoring, Smart Energy und Einspeisemanagement mit weltweitem Service für Betreiber und Installateure. Seit August 2015 ist SDS eine Tochtergesellschaft der BKW AG aus der Schweiz, eines Energie- und Infrastrukturunternehmens mit Sitz in Bern, das knapp 4000 Mitarbeiter beschäftigt. SDS entwickelt und vertreibt Überwachungssystemen für Photovoltaikanlagen.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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