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Harald Gutschi, Sprecher der Unito-Geschäftsführung, ist sich sicher, dass das Miet-Angebot hierzulande ein voller Erfolg wird.

Otto-Group Unito: Eine Bilanz zum Mieten

11.04.2019

Auf seiner Bilanz-Konferenz präsentierte die Unito-Gruppe die Bilanz des vergangenen Geschäftsjahres: Der Brutto-Umsatz reduzierte sich von 448 auf 441 Millionen Euro. Macht aber nichts, online läuft’s in Österreich passabel. Ein Ende März gestartetes Konzept soll künftig voll aufgehen: Technikprodukte zum Mieten.

„Wir haben unsere Pläne nicht ganz erreicht, aber sind nicht unzufrieden", räumte Gutschi ein. Der Versandhändler litt unter dem Extremsommer und einem hausgemachten Effekt, da sich das Unternehmen aus dem Kataloggeschäft zurückzieht. Allein im September verzeichneten die Versandhandelsmarken zweistellige Umsatzeinbußen. Der Versandhändler macht inzwischen den Großteils seines Geschäfts online. In Österreich stieg der Online-Umsatz um 3,3 Prozent, im Ausland ging er um 4,4 Prozent zurück.

Fernseher und Waschmaschinen auf Zeit

Innerhalb der Unito-Gruppe liegt der Fokus heuer auf der Leitmarke Otto. Der Markteintritt in der Schweiz sowie der Service „Mieten statt kaufen" sollen für Wachstum bei Otto sorgen und neue Kundengruppen ansprechen. So zeige sich bereits jetzt, dass junge, männliche und städtische Kunden stark auf das Mietkonzept ansprechen. „Während bei uns sonst 80 Prozent Frauen einkaufen, sind es beim Mietkonzept 80 Prozent Männer", sagte Gutschi. In Deutschland hat Otto den Mietservice „Otto Now" vor zwei Jahren eingeführt. Österreich-Start war am 21. März. Vermietet werden derzeit nur Technikprodukte, vom Fernseher und Smartphone bis zur Drohne. Wer will, kann die Produkte nach einer bestimmten Mietdauer auch käuflich erwerben.

Kräftige Investition

Bei Unito sollen heuer und 2020 Investitionen von 20 Millionen Euro in die Logistik sowie IT fließen. Der gesamte Otto-Konzern will bis 2022 rund 800 Millionen Euro in die Hand nehmen.

Einen ausführlichen Bericht über Unito lesen Sie in der nächsten Elektrojournal-Ausgabe.

Autor/in:
APA – Austria Presse Agentur / Redaktion
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