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Offene Vernetzungs-Lösung: Home Connect soll Hausgeräte unterschiedlicher Hersteller verbinden

10.07.2014
BSH

Der weltweite Wettbewerb um smarte Hausgeräte nimmt seit mehreren Jahren spürbar zu, auf Messen wie IFA und CES werden entsprechende Produkte und Ideen vorgestellt. Bislang gab es jedoch keine digitale Lösung, die sowohl unterschiedliche Produktgattungen als auch Geräte unterschiedlicher Marken und Hersteller steuern kann. Home Connect soll die Lücke schließen.

Die neue Home-Connect-Technologie ermöglicht es Kunden, Geräte unterschiedlicher Marken und Hersteller mit Home-Connect-Funktion über nur eine App zu steuern und zahlreiche Features und Services in Anspruch zu nehmen. An den Start geht Home Connect auf der IFA 2014 mit zwei Marken: Bosch und Siemens präsentieren die ersten via Home Connect vernetzten Geräte. Zunächst können diese Geräte über Smartphones und Tablets mit iOS-Betriebssystemen genutzt werden, entsprechende Android-Versionen der App folgen im Frühjahr 2015. Idee und Entwicklung von Home Connect kommen vom Mehrmarkenkonzern BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH.

 

Projektleiterin Claudia Häpp sagt: „Home Connect treibt die Vernetzung von Hausgeräten hersteller- und markenübergreifend voran. Unter dem Motto ‚One app for all appliances and all brands‘  wird Home Connect Schritt für Schritt nicht nur Produkte und Marken der BSH miteinander vernetzen, sondern ist offen für Dritte. Home Connect soll mittelfristig zum Branchenstandard im Bereich der vernetzten Hausgeräte werden und richtet sich somit auch an Marken und Hersteller außerhalb der BSH-Gruppe.“ Wobei natürlich bislang noch offen ist, ob sich andere Hersteller an der BSH-Entwicklung beteiligen wollen und werden.

 
Datenschutz und Datensicherheit?

Home Connect stützt sich auf weit verbreitete Technologien. Nötig sind ein Smartphone oder Tablet, ein W-LAN Router und eine Internetverbindung. Damit lassen sich die vernetzten Hausgeräte über die kostenlose Home-Connect-App sehr einfach bedienen. Der Datenaustausch zwischen der App und den vernetzten Hausgeräten basiert auf dem neu entwickelten Home-Connect-Protokoll. „Home Connect zeichnet sich dabei durch hohe Sicherheitsstandards und Datenschutzrichtlinien aus“, so Häpp. „Beide Aspekte begreifen wir als entscheidende Stellschraube, um gleichsam die Interessen der Konsumenten zu erfüllen und den Branchenstandard für vernetzte Hausgeräte zu setzen. Denn Home Connect gewährleistet maximale Transparenz: Technologisch sorgen wir gemeinsam mit ausgewählten Partnern, wie dem TÜV IT, für ein umfassendes Sicherheitskonzept".

 

Home Connect ist als offene Plattform konzipiert. Die zugehörige Info-Website wird wenigen Wochen online sein. Im Frühjahr 2015 wird die App außer für iPhones und iPads auch für Smartphones und Tablets mit Android-Betriebssystem zur Verfügung stehen.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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