Direkt zum Inhalt

Österreich sucht die Technikqueens 2016

08.02.2016

Technisches Talent beweisen und gewinnen. Die Bildungsinitiative „Österreich sucht die Technikqueens“ geht in die nächste Runde: Bereits zum vierten Mal hat sich die OMV zum Ziel gesetzt, Mädchen zwischen 14 und 16 Jahren für das Thema Technik zu begeistern. In einem mehrstufigen Bewerb können sie ihre naturwissenschaftlichen und technischen Skills spielerisch ausloten und Ideen für eine Schul- und Berufswahl abseits der klassischen Rollenbilder sammeln.

Es spricht sehr viel für eine Technik-Karriere: Die beruflichen Möglichkeiten sind vielfältig und abwechslungsreich, technische Fachkräfte sind in Österreich wie international sehr gefragt, Verdienst und Jobsicherheit sind hoch. Dennoch entscheiden sich Mädchen deutlich seltener als Burschen für technische Ausbildungs- und Berufswege. Dementsprechend liegt der Anteil von Frauen in der Technik in Österreich bei nur 15 Prozent.

An diesem Punkt setzt die seit vier Jahren bestehende Nachhaltigkeitsinitiative der OMV an. Sie will Mädchen im entscheidenden Alter ermutigen, den Grundstein für eine technische Karriere zu legen. Ausgangspunkt für die Entwicklung der Initiative war eine eigens in Auftrag gegebene Studie1 , die Technik in der Gesellschaft nach wie vor als männliche Domäne verortet. Faszination Technik „Österreich sucht die Technikqueens“ steht 2016 unter dem Motto „Ich und Technik – Clevere Technologien für mein Leben von morgen“.

Das beliebte Herzstück der Initiative ist die Online Challenge – das bis dato größte Gamification-Projekt Österreichs. In dieser ersten Phase kann jede und jeder mit Interesse für Technik und Innovationen mitmachen – neben den Mädchen auch Freundinnen und Freunde, Geschwister, Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrer. Dabei sind sieben unterhaltsame Spiel-Missionen zu bewältigen, in denen das Vertrauen in die eigenen technischen und naturwissenschaftlichen Fähigkeiten gefestigt wird. Die Top 300 gereihten Mädchen zwischen 14 und 16 Jahren bleiben nach der Online Challenge weiter im Rennen um den begehrten Titel und erarbeiten ein „Portfolio“ in Form eines Experiments oder einer Reportage.

Die 50 Teilnehmerinnen mit den besten Arbeiten – bewertet von einem Expertenteam der Karl-Franzens-Universität Graz – qualifizieren sich für die Schlussrunde: Die Krönung der jungen Technikqueens findet beim Final-Wochenende im Juni in Wien statt. Nach Workshops und Coachings präsentieren die Mädchen hier in Teams ihre Abschlussarbeiten. Die besten 25 werden von einer Fachjury gewählt und in ein mehrmonatiges Förder- und Mentoringprogramm aufgenommen. Zusätzlich erhalten sie Bildungsschecks im Wert von je 2500 Euro.

Technik-Talente langfristig fördern

Ziel der Initiative ist es, Mädchen technische Berufsbilder näher zu bringen und verborgene Potenziale aufzuzeigen. Dies gelingt durch die intensive Beschäftigung mit Technik und die Begegnungen mit erfahrenen Technikerinnen, wie die Evaluation des Projekts 2015 zeigt: Mehr als die Hälfte der Teilnehmerinnen kann sich vorstellen, eine Ausbildung im Bereich Technik zu machen. Das Bild von Technik und den Personen, die in diesem Bereich arbeiten, hat sich bei 59 Prozent der Mädchen positiv verändert. Einen technischen Beruf zu ergreifen, ist bei vielen der Teilnehmerinnen als mögliche, oder teils sogar konkrete Option ins Blickfeld gerückt.

Noch bis 21. März hier anmelden und einen von hundert I-Pad-Minis gewinnen!

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
Werbung

Weiterführende Themen

Das Handy ist immer dabei. Hier ein Bild des bmvit-Projekts Technolution – Frauen in die Technik, wo der Titel Programm ist.
E-Technik
25.10.2017

Fliegende Autos und die Helden von Youtube: Wie die österreichische Jugend zur Technik steht.

Die elfte Ausgabe des „HTL-Oscars“ holt Technik-Talente ins Rampenlicht.
Branche
16.10.2017

Alle Schüler in den HTL-Abschlussklassen sind mit ihren Diplomarbeitsprojekten teilnahmeberechtigt, die Anmeldefrist läuft bis 30. November 2017.

In Weiz beginnen heuer mehr Frauen als Männer ihre Karriere in einem technischen Lehrberuf bei Siemens.
Aktuelles
18.09.2017

Überwiegend wählten die neuen Lehrlinge einen technischen Lehrberuf – im Transformatorenwerk Weiz gibt es erstmals mehr Frauen als Männer.

Friedrich Sobol (1. v.l.), Vorstand ElectronicPartner, begrüßt mit Nicole Jungkamp (3. v.l.) und Mark Kappes (2. v.l., beide Personalentwicklung) die neuen Auszubildenden.
Branche
23.08.2017

Ausbildung hat bei ElectronicPartner langjährige Tradition.

Visualisierung von IFA Next (Halle 26), dem Innovation-Hub der Messe: Die IFA findet vom 1. bis 6. September 2017 auf dem Berliner Messegelände (ExpoCenter City) statt.
Branche
10.08.2017

Mit einem Ticket zu Gast auf zwei Weltbühnen, der ISTAF (Sport) und der IFA (Technik).

Werbung