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Nokia setzt Sparpläne um: Forschungsstandort wird geschlossen, Produktion gedrosselt

13.02.2009

So soll der Forschungs- und Entwicklungsstandort Jyväskylä (Finnland) mit 320 Beschäftigten komplett geschlossen werden. Gleichzeitig wird man die Produktion in Salo (ebenfalls Finnland) bis auf weiteres zurückfahren, teilte das Unternehmen mit.

Von den dort beschäftigten 2.500 Mitarbeitern müssten 20 bis 30 Prozent mit Unterbrechungen ihres Arbeitsverhältnisses rechnen. Eine "Unterbrechung des Arbeitsverhältnisses" heißt in Finnland übrigens nicht, dass die Mitarbeiter gekündigt werden. Vielmehr ist es eine Form von rotierender Kurzarbeit, die dort sogar im Arbeitsrecht verankert und allgemein üblich ist - wenn die Produktion einer wechselnden Nachfrage angepasst werden muss.

Wegen der Wirtschaftskrise war der Gewinn des Handy-Platzhirschen im Schlussquartal 2008 auf 576 Millionen Euro eingebrochen - nach 1,8 Milliarden Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Für die gesamte Branche erwartet Nokia-Chef Olli-Pekka Kallasvuo im laufenden Jahr übrigens einen Absatzrückgang von rund zehn Prozent.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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