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Neues Vorsorgemodell schafft mehr soziale Sicherheit für Kleinunternehmer

27.09.2007

Durch die Absenkung der Krankenversicherungsbeiträge von 9,1 Prozent auf das Niveau der Arbeitnehmer (7,65 Prozent) werde jener finanzielle Spielraum geschaffen, um steuerbegünstigt in eine Vorsorgekasse für eine zweite Säule der Alterssicherung einzuzahlen, so WB-Generalsekretär Karlheinz Kopf.

Die Zahl der Kleinstunternehmen steige ebenso unaufhaltsam wie die Übergänge zwischen Unselbstständigkeit und Selbstständigkeit fließender und häufiger würden, meint Kopf: "Die Bedürfnisse und Erwartungen, aber auch die geschäftlichen und beruflichen Risken von Selbstständigen haben sich damit verändert. Maßnahmen für mehr soziale Sicherheit für Wirtschaftstreibende waren daher unverzichtbar."

Dem heute vorgebrachten Wunsch des ÖAAB einer Anhebung des Beitragssatzes zur "Abfertigung Neu" von 1,53 auf 2,5 Prozent könne der Wirtschaftsbund nichts abgewinnen, betont Kopf. "Der Beitragssatz von 1,53 Prozent ist definitiv, daran gibt es überhaupt nichts zu rütteln. Nicht umsonst hat der Wirtschaftsbund durchgesetzt, dass dieser Beitragssatz auf gesetzlicher Basis und nicht lediglich kollektivvertraglich geregelt wird. Die Betriebe erhalten dadurch die nötige Rechtssicherheit."

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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