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Neuer Tarif: Mobilfunker werden künftig auch sekundengenau abrechnen

20.07.2006

Damit kommen die österreichischen Mobilfunkbetreiber den Bestrebungen des Konsumentenschutzministeriums nach, neben den gängigen 30/30, 60/30 bzw. 90/60 Taktungen eine weitere Alternative anzubieten.

Für die Konsumenten bedeutet das eine zusätzliche Möglichkeit, sich einen passenden Tarif auszusuchen", freut sich Achim Kaspar, Präsident der Alternativen Telekom-Netzbetreiber (VAT) über die Entscheidung.
Gleichzeitig warnte der er jedoch davor, die Taktung als einziges Bewertungskriterium für Tarife zu "promoten", da diese allein nicht den Tatsachen gerecht und der Konsument womöglich in seiner Entscheidung falsch beeinflusst würde. "Wir haben am österreichischen Mobilfunkmarkt einen funktionierenden Wettbewerb. So belegt die überaus hohe Mobilfunkpenetration in unserem Land, dass unsere bisherigen Tarifmodelle den Kundenbedürfnissen entsprechen. Und auch im internationalen Vergleich zählen unsere Tarife zu den günstigsten in der EU".
Das Ziel sei es, durch eine unterschiedliche Tarifgestaltung eine entsprechende Wahlmöglichkeiten zu bieten, für welches Gebührenmodell man sich entscheidet. „Schließlich kennt jeder sein eigenes Telefonierverhalten am besten.”

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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