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Neue E-Großfläche? Kika/Leiner will in den Elektrohandel

10.04.2014

Kika/Leiner will in den Elektrohandel. Das ist Teil der Umstellung durch den neuen Eigentümer Steinhoff. Im Visier hat das Unternehmen die Kunden von DiTech und Niedermeyer. Wie im aktuellen Elektrojournal vermutet, wird sich Kika wohl verstärkt an der Steinhoff-Tochter Conforama orientieren.   

Beim Möbelfilialisten bleibt derzeit kein Stein auf dem anderen. Wie im aktuellen Elektrojournal 3/2014 berichtet, wird der neue Eigentümer Steinhoff sein Sortiment in die Regale schlichten. Wie nun der Kurier schreibt, sollen dabei die Elektronik-Abteilungen gehörig aufgemotzt werden. Vor allem habe man es auf die Niedermeyer- und DiTech-Kunden abgesehen.

Die Kombination von Möbel- und Elektrohandel fährt Steinhoff auch bei der französischen Diskonter-Tochter Conforama. Wie Elektrojournal seitens Branchenkenner erfuhr, ist es durchaus zu erwarten, dass Kika „etwas zurückgestuft“ wird, ganz nach Vorbild von Conforama oder dem zweiten Steinhoff-Diskonter Poco.   

Insofern passt es gut ins Bild, dass vor allem Kika nun zum Elektrohändler wird, zum Händler für Unterhaltungselektronik, Smartphones und Tablets. Im aktuellen Prospekt werden übrigens bereits ein Tablet und ein TV-Gerät feilgeboten – wenn auch „als einmaliges Angebot“.

Gegenüber dem Kurier bestätigt Kika/Leiner-Vertriebsmanager Walter Golob den Einstieg in den Elektrohandel. Er spricht aber von "ausgewählten Filialen". Gegenüber Elektrojournal hieß es im Februar seitens Kika/Leiner: „Derzeit prüfen wir viele Synergien wie die Einlistung neuer Produkte und Sortimente.“ Dazu gehört, dass der Wohnbereich Schritt für Schritt um Elektronik erweitert wird – auch Hausvernetzung ist ein Thema. In der Tageszeitung berichtet Golob von Beleuchtungskörpern oder Sonnenschutzblenden, die per Smartphone gesteuert werden können. Man werde dabei nicht nur Eigenmarken, sondern auch Markenprodukte anbieten, so Golub.

Kika/Leiner kam kürzlich in die Kritik. Die Gewerkschaft warf dem Filialisten vor, Mitarbeiter unter Druck zu setzen.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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