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Das Forum Mobilkommunikation bietet der Bevölkerung, Medien und öffentlichen Institutionen seit 1996 umfassende Informationen rund um den Mobilfunk, seine Technik und den Netzausbau, sowie zu Themen wie Umwelt, Gesundheit und Nachhaltigkeit

Neu bewertete Mobilfunk-Grenze

08.08.2018

Die Internationale Kommission zum Schutz vor nicht-ionisierender Strahlung (ICNIRP) hat die Überarbeitung ihres bisherigen Grenzwertkonzepts für elektromagnetische Felder, wie sie auch von Mobilfunkstationen und Endgeräten ausgesendet werden, vorgestellt – so berichtet das Forum Mobilkommunikation.

Die Ausgangsbasis der ICNIRP-Richtlinien sind drei Effekte, die bei Immission von Hochfrequenzfeldern möglich sind und als „biologische Wirkschwelle“ zur Feststellung der Grenzwerte für Menschen herangezogen werden: Die Nervenstimulation, die Membrandurchlässigkeit und die Gewebe-Temperaturerhöhung. Dabei wird das Konzept des „operational adverse health effect threshold“ angewendet.

Aktuelle Mobilfunk-Grenzwerte schützen optimal

Sowohl der SAR-Grenzwert, die „Spezifische Absorptionsrate“ bei Nutzung von mobilen Geräten als auch der Grenzwert für Immissionen durch Mobilfunkanlagen bleiben gleich.

Einzige Änderung: Zur Ermittlung der Immissionen durch Mobilfunkanlagen wurde bei Messungen ein Zeitraum von bisher sechs Minuten vorgeschrieben. Dieser Zeitraum hat sich nun auf 30 Minuten verlängert und wird in Zukunft noch aussagekräftigere Messergebnisse liefern.

Sicherheitsfaktor 50

In die von der ICNIRP evaluierten Grenzwerte ist zusätzlich der Sicherheitsfaktor 50 eingezogen. Das bedeutet, dass nicht die so genannte „biologische Wirkschwelle“ an sich den Grenzwert bildet, sondern ein Fünfzigstel davon. Damit sind – obwohl die Funktechnologie schon seit vielen Jahrzehnten beforscht wird – auch eventuelle Effekte abgedeckt, die noch nicht bekannt sind.

Mehr Information zu den geltenden Mobilfunk-Grenzwerten findet man hier.

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