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In der bayerischen Hauptstadt können Unternehmen bei Microsoft bald ihre Produkte fürs "Internet der Dinge" testen.

Microsoft: Labor fürs Internet der Dinge in München

03.04.2017

Der Software-Riese will in München ein Labor eröffnen, in dem Unternehmen Lösungen für das Internet der Dinge erproben können. Das neue Lab im Stadtteil Lehel stehe Firmen aller Branchen und Größen kostenlos als produktives Umfeld zur Verfügung, teilte der Konzern kürzlich mit.

Neben Unterstützung durch Entwickler von Microsoft haben Nutzer dort Zugang zu Software und Hardware-Komponenten für die Erprobung auch großer Industrieprojekte. Bis zu 20 Nutzer könnten dort gleichzeitig ihre Projekte verfolgen, sagte Microsoft-Managerin Laura Geier.

Microsoft unterhält bereits solche Labs am Unternehmenssitz in Redmond (US-Bundesstaat Washington) sowie im chinesischen Shenzhen. Ein Maschinenraum ist etwa mit Fräsen, Lötkolben, 3D-Druckern und kleinen Robotern ausgestattet. An Software stehen unter anderem Microsofts Cloud-Plattform Azure sowie Technologien für das Internet der Dinge und künstliche Intelligenz zur Verfügung. Dort können Lösungen für die Datenspeicherung und -analyse getestet werden.

Erste Kunden

Zu den ersten erfolgreichen Kunden in Redmond zählt laut Microsoft der größte Hersteller von Kaffeevollautomaten in Nordamerika. Das Unternehmen Cafection habe die erste vernetzte Kaffeemaschine auf den Markt gebracht, die Online-Videos und andere Medieninhalte im Display anzeige. Im Microsoft Lab habe man die Gelegenheit gehabt, gleich zu Beginn die richtigen Technologien für das Projekt zu wählen, sagte Simon Gagne, Entwicklungschef von Cafection. Partner des IoT-Labs ist unter anderem der IT-Dienstleister Cisco.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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