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Mehr und digital sollen die Radios werden: FEEI und Privatsender starten Technologieoffensive

23.11.2012

In anderen europäischen Länder haben mehrere Hörfunkanbieter bereits Digitales Radio etabliert; Österreich ist diesbezüglich noch eine "weißer Fleck" auf der Digitalradio-Landkarte. Das soll sich mit der Offensive "Digitalradio Österreich", gegründet vom FEEI und diversen privaten Radiobetreibern, jetzt ändern.

Störungsfreier Empfang, bessere Klangqualität, mehr Programmvielfalt sowie Texte und Bilder als Zusatzinformationen - für den Konsumenten sollen die Digitalradios ein attraktiveres Zusatzangebot darstellen, sind sich die Träger der Offensive sicher. Der FEEI - Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie, die Technikum Wien GmbH, Radio Arabella und LoungeFM haben den Verein "Digitalradio Österreich" ins Leben gerufen. 

Dazu FEEI-Geschäftsführer Manfred Müller: "Technisch ist Digitalradio längst in der Realität angekommen. Auch der Gesetzgeber hat in Österreich die prinzipiellen rechtlichen Voraussetzungen für einen Start des digitalen Hörfunks geschaffen. Es liegt also auch an den Hörfunkanbietern nun verstärkt in diesem Segment Leistungen anzubieten, da die zuständige Behörde erst bei Vorliegen eines überzeugenden Programmbouquets, also ca.12-15 Programme, den Start von Digitalradio veranlassen wird."

Interaktive Zusatzdienste

 
Ein Vorteil von Digitalem Radio ist, dass es Zusatzdienste beinhaltet. Aufgrund digitaler Übertragungsprotokolle, wie DAB+, können neben dem Hörfunksignal auch weitere Datenpakete wie Bilder, Texte oder interaktive Seitenlayouts übertragen werden. Das ermöglicht einerseits die Untermalung des Programms mit passenden Multimediainhalten, andererseits könnten auch programmfremde Informationen, wie z.B. Verkehrsdaten oder Software- und Kartenupdates für Navigationsgeräte übermittelt werden.

Informationen können interaktiv zur Verfügung gestellt werden, indem z.B. Wetterkarten,  Verkehrsdaten, Lottoergebnisse, Börsenkurse, Fahr- und Flugpläne u.ä. am Display ausgewählt und angesehen werden können.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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