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Mehr Aussteller, mehr Fläche: Bei der Light+Building dreht sich alles um die Energieeffizienz

31.03.2014

Gestern, Sonntag, startete in Frankfurt am Main die Light+Building, die weltgrößte Messe für Licht und Gebäudetechnik. Das Motto für 2014 lautet: „Explore Technology for Life – die beste Energie ist die, die nicht verbraucht wird“. 2.458 Aussteller aus aller Welt – fast sieben Prozent mehr als 2012 – zeigen bis zum 4. April neue Produkte, mit denen in Gebäuden Energieeinsparungen bei gleichzeitigem Komfortgewinn realisiert werden können. Es geht also um die Effizienz.

„Die Light + Building widmet sich dem zentralen Thema des zukunftsgerichteten Gebäude- und Energiemanagements – einem elementaren Baustein bei der Neuausrichtung der Energieversorgung. Sie ist damit die Weltleitmesse für Energieeffizienz“, so Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt. So ließen sich mit LED-Beleuchtung bis zu 70 Prozent, durch intelligente Vernetzung, Smart Homes und Gebäudeautomation bis zu 30 Prozent an Energie einsparen.

 

Aufgrund der stark gestiegenen Nachfrage sowohl auf Anbieter- als auch auf Besucherseite nach LED-Lösungen ist erstmals die Halle 6.2 als zusätzliche Fläche in Betrieb genommen. 245.000 Quadratmeter der verfügbaren Gesamtfläche – ein Plus von vier Prozent im Vergleich zur Vorveranstaltung – sind belegt. Alle Marktführer werden anwesend sein.

 

Im Lichtbereich der Light + Building 2014 widmet man sich dem Themenkomplex „Mensch und Licht“. Dabei geht es unter anderem um die Wirkung des Lichts auf den Menschen sowie die Auswirkungen des Lichts auf dessen Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden. So ist es möglich, die künstliche Lichtfarbe dem natürlichen Licht im Tagesverlauf und damit dem Biorythmus des Körpers anzupassen.

 

Wie der Energiebedarf in Gebäuden durch innovative Technologien intelligent gesteuert werden kann, zeigt die Sonderschau „Smart Powered Building – Ihr Gebäude im Smart Grid“. Reale Installationen im Live-Betrieb verdeutlichen, wie vernetzte Gebäude dezentral Energie erzeugen, speichern, verteilen und nutzen.

 

Intelligentes Gebäudemanagement und die neuen Entwicklungen beim Licht setzen nicht zuletzt auch positive Impulse für die Wirtschaft. Das Wachstumspotenzial im Bereich Gebäudeautomation liegt in Europa bis 2020 jährlich bei durchschnittlich rund zwölf Prozent. Der Umsatz mit LED-Lampen wird europaweit für das Jahr 2016 mit neun Milliarden Euro prognostiziert, im Jahr 2020 sogar mit 14 Milliarden.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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