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Marktforscher DisplaySearch: Preise für TV-Panels im Sinkflug, Monitor- und Notebook-Panels teurer

07.04.2008

Diese Entwicklung prognostiziert Marktforscher DisplaySearch. Hauptgrund für die fallenden TV-Panel-Preise: Das Überangebot am Markt und die schwächere Wirtschaftsentwicklung in den USA und Europa.

Der seit Februar zu beobachtende Preisrückgang für TV-Panels werde sich weiter fortsetzen. Demnach würden die Preise im April um zwei bis zehn Dollar sinken - besonders stark im 42-Zoll-Bereich. Dies wird nicht nur mit der saisonal schwachen Nachfrage im ersten Quartal begründet, sondern auch mit der schwächelnden Wirtschaftsentwicklung in Europa und den USA.

"Die US-Finanzmarktkrise wirkt sich auf die gesamte TV-Wertschöpfungskette aus, nicht alle Stufen sind aber in gleicher Weise betroffen", meint Paul Gagnon, DisplaySearch Director TV-Research in Nordamerika. Panel-Hersteller, die im vergangenen Jahr von starkem Wachstum und langsam sinkenden Preisen profitiert haben, würden auch weiterhin mit Gewinnen aufgrund des knappen Angebotes in einigen Panel-Bereichen rechnen können.

Während sich am TV-Markt ein weiter steigendes Überangebot an Panels abzeichnet, war dieses im ersten Quartal 2008 bereits am Monitor- und Notebook-Markt zu sehen. Optimistische Marktaussichten würden Systemintegratoren jedoch nun dazu bringen, ihre Bestellungen zu erhöhen. Der geplante Produkt-Mix der Panel-Hersteller sieht jedoch keine großen Kapazitätsveränderungen zugunsten von 6G-Panels für den Computer-Markt vor.

Gemeinsam mit der steigenden Nachfrage führe dies ab April zu einer Angebotsknappheit am Markt. Monitor-Panels zwischen 15 und 20 Zoll würden im April um ein bis drei Dollar teurer werden, die Preise für Notebooks würden um bis zu einen Dollar steigen. (pte)

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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