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Marktdaten-Erhebung ohne Internet-Preise: Dichtung oder Wahrheit?

17.01.2004

Je schlechter die Zeiten, desto heißer das Thema: In welchen Größenordnungen bewegt er sich wirklich, der viel zitierte Preisverfall in der Elektrobranche?
„Es sollte mal deutlich ins Bewusstsein gerufen werden“, meint ein Branchenkenner (der lieber anonym bleiben will) gegenüber Elektrojournal Online, „dass zwar die verkauften Stückzahlen stimmen mögen, die uns von der GfK regelmäßig präsentiert werden, aber natürlich nicht die Durchschnittspreise.“
Erklärung: „Vom GfK-Melder werden doch nur die angeschriebenen Verkaufspreise bekannt gegeben, nicht aber die, die von feilschenden Kunden tatsächlich bezahlt werden.“ Treffendes Beispiel, so der besagte Insider: „Digitalkameras, deren UVPs von bestimmten Handelskanälen enorm unterfahren werden. Vor allem, wenn der Kunde mit irgendeinem Preis aus dem Internet winkt.“
Und außerdem: „Wenn man bedenkt, dass vielleicht schon die Hälfte aller Digi-Kameras übers Internet verscherbelt werden, sind doch die ganzen Steigerungen, die von den Analysten ausgewiesen werden, zum Krenreiben.“
Vorwürfe, die klarerweise einer Stellungnahme bedürfen: Ewald Kainz (Bild), Leiter der Handelsforschung bei Fessel-GfK, steht dazu Rede und Antwort...

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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