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Krammer hat laut gedacht: Schmeißen sich 3 und One auf ein Pack’l?

05.12.2006

Der Schritt würde Sinn machen, da 3 hier zu Lande nur noch durch "chinesisches Doping" am Leben gehalten werde. Auch Krammers neuer Arbeitgeber, die niederländische KPN, gilt als möglicher Interessent.

Bereits im Juni berichtete Elektrojournal Online über den Netzbetreiber One betreffende konkrete Verkaufsgerüchte. Die genannten Interessenten damals: France Telecom und der US-Finanzinvestor Carlyle.
Der ehemalige tele.ring-Chef und derzeitige E-Plus-CEO Michael Krammer hat die Spekulationen nun in einem Pressegespräch um eine interessante Facette erweitert: Er vermutet eine Fusion zwischen 3 und One. 3 werde derzeit durch Geldflüsse des Hongkonger Hutchison-Konzerns am Leben gehalten.

Freilich ist dies beileibe nicht der einzige kolportierte Interessent. Auch KPN, der niederländische Mutterkonzern von E-Plus, wurde bereits genannt. Krammer hält sich diesbezüglich bedeckt. Aufgrund der hohen Handynutzung sieht der E-Plus-Chef in Österreich weiterhin großes Potenzial. Die Mobilfunkbetreiber hätten dazu viel in den Netzausbau investiert.

Österreich: Viele Gesprächsminuten, aber niedrigste Preise

Während in Österreich 62 Prozent aller Telefon-Gesprächsminuten übers Handy abgewickelt werden, liegt der Wert in Deutschland erst bei 16 Prozent. Ähnlich ist das Verhältnis freilich auch bei den Kosten: In Deutschland sind ohne Anmeldung 16 Cent pro Minute in alle Netze zu berappen, in Österreich nicht einmal die Hälfte. Bei nur noch drei Betreibern würden sich in Österreich rasch "vernünftige Handy-Preise" einstellen und Sim-Only-Angebote zunehmen.

Für Deutschland erwartet Krammer eine gegenläufige Entwicklung: "Der deutsche Markt ist ein bisschen apothekerpreismäßig unterwegs. In den nächsten drei Jahren sollte sich der Durchschnitts-Minutenpreis halbieren."

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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