Direkt zum Inhalt
 
Laut der aktuellen KPMG-Studie CEO Outlook Survey sind die befragten globalen CEOs eher pessimistische eingestellt – geopolitische Faktoren aber auch Cyberrisiken sind dafür ausschlaggebend.

KPMG: CEOs sehen Weltwirtschaft nur geringfügig wachsen

19.06.2017

KPMG befragte 1.300 Vorstandschefs von großen Unternehmen in 10 Ländern weltweit: Ursachen für das zunehmend geringere Vertrauen sind geopolitische Faktoren aber auch Cyberrisiken.

Die aktuelle Studie Global CEO Outlook Survey von KPMG kommt zu interessanten Ergebnissen: So rechnen zwei von drei Vorstandschefs großer, weltweit agierender Unternehmen damit, dass die Weltwirtschaft in den kommenden drei Jahren wachsen wird.

Doch die Zuversicht ist im Vergleich zum Vorjahr gesunken: 2016 rechneten noch 80 Prozent mit einem Wachstum. Für die Studie wurden 1.300 Vorstandschefs von großen Unternehmen aus zehn Ländern weltweit befragt.

Das Vertrauen in das Wachstum der eigenen Branche in den kommenden drei Jahren ist etwas höher, aber ebenfalls gesunken: von 85 Prozent im Jahr 2016 auf 69 Prozent. Die sinkende Zuversicht der Unternehmenschefs hat laut Studie vor allem geopolitische Ursachen, deren mögliche Auswirkungen CEOs an einem nennenswerten Wachstum der Weltwirtschaft zweifeln lassen.

Mehr als die Hälfte der CEOs (52 Prozent) glaubt, dass geopolitische Faktoren einen größeren Einfluss auf ihr Unternehmen haben, als dies in den vergangenen Jahren der Fall war.

Doch die Ursachen sind nicht nur geopolitischer Natur: Schwer einschätzbare Risiken wie etwa Cyberattacken und deren Auswirkungen führen ebenfalls dazu, dass das Vertrauen in ein Wachstum geringer eingeschätzt wird als noch vor einem Jahr.

Fast 70 Prozent haben bereits darauf reagiert, indem sie neue Experten in das Führungsteam geholt haben, um potenzielle Gefahren besser erkennen zu können.

Zur wachsenden Unsicherheit trägt laut der Studie „Global CEO Outlook Survey“ von KPMG auch die zunehmende Branchenkonvergenz bei, der sich alle Unternehmen stellen müssen.

Die meisten CEOs betrachten das als Chance, ihr Geschäftsmodell zu verändern. Das Motto dieser Tage lautet: Disrupt and Grow.

Die Studie lässt sich hier herunterladen: https://assets.kpmg.com/content/dam/kpmg/at/pdf/presse/kpmg_global_ceo_outlook.pdf/jcr:content/renditions/original

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
Werbung

Weiterführende Themen

Eine Studie der KMU Forschung Austria zu den Auswirkungen von Ringsperren unterstreich die langjährige Forderung des Handelsverbands nach geeigneten Demozonen, ohne Grundrechte zu beschneiden.
Branche
31.07.2017

Demonstrationen im Herzen Wiens verringern den Jahresumsatz im stationären Einzelhandel um 2,6 Prozent, so der Handelsverband.

Ein EHI-Whitepaper zeigt, welche Maßnahmen Firmen anstellen, um ihren Personalbestand zu sichern.
Branche
27.07.2017

Die aktuelle EHI-Studie „Personal in der Handelslogistik 2017“ zeigt, wie Personal an das Unternehmen gebunden werden kann.

Die Grafik aus der vorliegenden Studie zeigt die Top 100 YouTube-Channels nach Kategorien.
Multimedia
19.07.2017

RTR legt eine Studie zu österreichischen Angeboten auf YouTube vor – die Ergebnisse sind teils sehr überraschend.

Diese positiven bzw. negativen Auswirkungen erwarten sich die Österreicher vom Automatisierten Fahren.
E-Technik
05.07.2017

Kein Thema beschäftigt Verkehrs- und Mobilitätsforscher in diesen Zeiten mehr als das selbstfahrende Auto. Doch wie denkt die Bevölkerung darüber?

Helmut Pöllinger, Geschäftsführer Brainloop Austria: „Die Ergebnisse der Studie verdeutlichen sehr schön, dass digitale Kompetenz nicht an die IT-Abteilung delegiert werden kann. Vielmehr ist Digitalisierung eine strategische Managementaufgabe.“
Branche
03.07.2017

Laut einer Studie von Brainloop und Board Search unter österreichischen Führungskräften sehen 56 Prozent aller Befragten Cyber Security als wichtige Herausforderung für die heimische Wirtschaft. ...

Werbung