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Kaufkraftstudie: Arm und Reich oft Tür an Tür

14.04.2010

Die heimische Kaufkraft liegt heuer im Schnitt bei exakt 19.664 € pro Kopf – insgesamt stehen 164,3 Milliarden Euro für Lebensunterhalt und Konsum zur Verfügung. Wenig überraschend: Die Zahlungskraft konzentriert sich auf die Bundeshauptstadt. Genauer gesagt die Innere Stadt.

Die Nachbarländer Österreich und Schweiz zeichnen sich 2010 bezüglich Kaufkraft durch große regionale Unterschiede aus. Hüben wie drüben liegen laut GfK GeoMarketing zudem extrem wohlhabende und kaufkraftschwache Regionen oft direkt nebeneinander.

Wien führt Ranking an, Burgenland Schlusslicht

9 der Top 10 Bezirke befinden sich in Wien; einzige Ausnahme an der Spitze mit Platz 4: Mödling in Niederösterreich. Abgeschlagen sind dagegen Regionen im nördlichen Niederösterreich, in der östlichen und südlichen Steiermark und im Osttiroler Lienz.

Das Burgenland verzeichnet zwar eine positive Entwicklung, hinkt im Vergleich aber immer noch deutlich hinterher. Die Kaufkraft je Einwohner liegt um rund 2.900 Euro niedriger als jene des reichsten heimischen Bundeslands – Wien. Hier führen übrigens klar Innere Stadt, Hietzing und Josefstadt.

In allen DACH-Regionen ist zudem ein Peripherie-Zentrum-Gefälle zu beobachten: Egal ob München, Frankfurt, Zürich oder Wien, rund um die Metropolen haben sich besonders reiche Gegenden gebildet.

Da schauen´s, die Piefkes: Ösis haben 4 % mehr 

Nicht nur, dass wir im Schnitt unsere Lieblingsnachbarn deutlich toppen, können drei Bundesländer sogar das Niveau des reichsten deutschen Landes überbieten: Wien, Salzburg und Vorarlberg liegen vor Bayern. Ungeschlagen bleiben jedoch weiterhin die Eidgenossen mit 27.123 Euro Jahresschnitt.
 

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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